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Euro fällt deutlich unter 1,22 Dollar

·Lesedauer: 2 Min.

Der Kurs der Gemeinschaftswährung gibt weiter nach. Der Euro leidet unter der allgemeinen Dollar-Stärke der vergangenen Tage.

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch unter Druck geraten. Die Gemeinschaftswährung konnte sich im frühen Handel nur mit Mühe über 1,22 US-Dollar halten und rutschte dann am Vormittag in die Verlustzone. Der Eurokurs fiel bis auf ein Tagestief von 1,2154 Dollar und notierte am späten Nachmittag bei 1,1268 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2166 (Dienstag: 1,2161) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8220 (0,8223) Euro.

Der Euro litt zuletzt unter der allgemeinen Dollar-Stärke. Auch alle anderen wichtigen Währungen mussten gegenüber dem Dollar Federn lassen. Die amerikanische Währung profitiert aktuell von der Entwicklung am Anleihemarkt, wo die Renditen für amerikanische Staatsanleihen zuletzt deutlich angezogen haben.

Höhere Renditen machen eine Währung in der Regel für Anleger attraktiv. Ein Grund für den Renditeanstieg ist die Hoffnung auf eine weitere starke wirtschaftliche Erholung in den USA, da der gewählte US-Präsident Joe Biden zur Bekämpfung der Corona-Krise eine deutliche Erhöhung der Staatsausgaben angekündigt hat.

Befeuert wurde der Renditeanstieg jüngst auch durch die Diskussion, ob die US-Notenbank in einem wieder freundlicheren Umfeld ihre Anleihekäufe reduzieren sollte. Zuletzt jedoch traten mehrere Fed-Mitglieder den Erwartungen einer etwas schärferen Gangart entgegen.

Derweil bleibt der Dollar in der Corona-Krise grundsätzlich als weltweite Reservewährung gefragt. So erreichte in den USA die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer festgestellten Corona-Infektion einen neuen Höchststand. Die vorsichtige Haltung der Anleger spiegelte sich auch am Aktienmarkt wieder, wo die wichtigsten Indizes aus den USA und Europa um ihre Schlusskurse vom Vortag pendelten.