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Die Animation eines Wissenschaftlers zeigt, dass es auf der Erde zwei Arten von Tagen gibt: Der Mensch nutzt den, der 4 Minuten länger ist

·Lesedauer: 2 Min.
Der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA hat dieses Bild der Erde aus der Umlaufbahn des Mondes aufgenommen.
Der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA hat dieses Bild der Erde aus der Umlaufbahn des Mondes aufgenommen.

Wie lange dauert es, bis die Erde eine 360-Grad-Drehung vollendet hat? Keine 24 Stunden, wie sich herausstellt — es sind genau 23 Stunden und 56 Minuten.

Da sich die Erde aber ständig auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne bewegt, steht die Sonne am Ende dieser 360-Grad-Drehung nicht dem gleichen Punkt auf dem Planeten gegenüber. Damit die Sonne die exakt gleiche Position am Himmel erreicht, muss sich die Erde um einen Grad weiter drehen.

Die Menschheit hat sich dafür entschieden, die Tage nicht anhand der exakten Rotation der Erde, sondern anhand der Position der Sonne am Himmel zu messen.

Eigentlich dreht sich die Erde 366 Mal pro Jahr

Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Arten von Tagen. Der siderische Tag wird durch die Vollendung einer 360-Grad-Rotation gemessen. Ein Tag, der auf dem Stand der Sonne basiert, wird dagegen als Sonnentag bezeichnet. Letzterer ist vier Minuten länger und dauert demnach exakt die 24 Stunden, an die wir gewöhnt sind.

"Nur weil wir uns auf der Umlaufbahn um die Sonne bewegen, ist der Sonnentag 24 Stunden lang", sagte James O'Donoghue. Er ist Planetenforscher bei der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA. "Würden wir die Sonne nicht umkreisen, wären beide Tage gleich lang."

Er machte diese Animation, um zu zeigen, wie das funktioniert:

https://www.youtube.com/watch?v=WWw4JY2dNXM&feature=emb_logo

In unseren Kalendern gehen wir nach Sonnentagen. Aus diesem Grund zählen wir 365 Tage im Jahr. Tatsächlich vollführt die Erde aber 366 volle Umdrehungen (siderische Tage) pro Jahr.

Es kommt auf den Vergleichspunkt der Rotation an

Laut O'Donoghue ist der Unterschied zwischen diesen beiden Tagestypen also eine Frage des Vergleichspunkts für die Erdrotation. Eine volle Umdrehung in Relation zum Stand der Sonne ist ein Sonnentag. Eine volle Umdrehung in Relation zu allen anderen Sternen, die wir sehen, ist ein siderischer Tag.

Würden wir stattdessen den siderischen Tag verwenden, "würde die Sonne jeden Tag etwa vier Minuten früher aufgehen", erklärt O'Donoghue. "Nach sechs Monaten würde die Sonne bereits 12 Stunden früher aufgehen."

Er fügte hinzu: "Wir haben beschlossen, unseren Tagesrhythmus nach der Sonne und nicht nach den Sternen auszurichten. Tatsächlich gehen die Sterne aufgrund unserer Entscheidung jeden Tag etwa vier Minuten früher auf", so O'Donoghue weiter.

Dieser Artikel erschien bei Business Insider bereits im November 2020. Er wurde nun erneut geprüft und aktualisiert.

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