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Angst vor Aktien & Börse: Diese Tipps helfen!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Fehler gemacht bei Aktien- und ETF-Investments

Hast du Angst beim Thema Aktien und Börse? Falls ja, bist du mit Sicherheit nicht alleine. Ein wenig Emotionen kann insbesondere am Beginn möglich sein. Es geht immerhin um dein Geld, das du zunächst am Kapitalmarkt scheinbar „riskierst“. Mit all den Möglichkeiten der Volatilität, einer Korrektur oder sogar eines Crashs.

Trotzdem solltest du versuchen, Emotionen möglichst auszublenden. Sowie insbesondere keine Angst beim Thema Aktien und Börse zu entwickeln. Die folgenden drei Tipps helfen dir bestimmt, deine Emotionen ein wenig unter Kontrolle zu halten. Oder aber mit der Angst zu leben.

Angst bei Aktien & Börse: Fang klein an!

Grundsätzlich gilt: Wer als Investor Angst vor Aktien und Börse hat, der sollte zunächst lernen, mit seinen Emotionen umzugehen. Der Sprung ins kalte Wasser könnte dabei der falsche Ansatz sein. Insbesondere, weil niemand garantieren kann, wie sich einzelne Aktien oder auch globale Aktienmärkte kurzfristig entwickeln.

Das heißt, es gilt zunächst einen kleinen Zeh oder auch einen Fuß ins Fahrwasser der Börsen zu tauchen. Das geht beispielsweise mithilfe kleiner, einmaliger Investitionen. Oder vielleicht auch einem Sparplan auf einen marktbreiten ETF. Mit solch einfachen und vergleichsweise kleinen Schritten kann man zunächst lernen, was die Volatilität bedeutet. Oder auch, was es heißt, eine Korrektur auszusitzen. Zumindest, wenn das Timing stimmt.

Mit Angst bei Aktien und Börse ist es gewiss ratsam, keinen Sprung ins Unbekannte zu wagen. Nein, sondern langsam zu beginnen. Kleinere Investitionen könnten ideal dafür sein.

Schau dir an, was im schlimmsten Fall passiert & danach

Ein zweiter Tipp, der dir helfen kann, mit Angst beim Thema Aktien und Börse umzugehen, ist, sich das Worst-Case-Szenario anzusehen. Für die meisten mit Panik vor Verlusten dürfte das vermutlich ein ausgewachsener Crash sein. Keine Frage: Ein Ausnahmezustand an den Aktienmärkten, der jedoch regelmäßig und durchschnittlich mindestens einmal pro Jahrzehnt auftritt. Wobei das keine kalendarische Raketenwissenschaft ist.

Wer sich mit einem Crash näher auseinandersetzt, der sieht: Ja, es ist kurzfristig eine Korrektur oder Crashpotenzial von 40 %, 50 % oder in extremen Phasen auch mehr möglich. Das Entscheidende ist jedoch, was danach passiert: Jeder Crash ist wieder ausgeglichen worden. Die Aktienmärkte stehen heute sogar höher als jemals zuvor. Das betrifft das Platzen der Dotcom-Blase, die letzte Finanzkrise und sogar den Corona-Crash.

Wir sehen daher: Angst beim Thema Aktien und Börse vor Verlusten ist daher normal. Wer jedoch geduldig ist und langfristig orientiert investiert, der besitzt trotzdem eine hervorragende Chance auf Rendite.

Angst bei Aktien & Börse: Sei passiv

Zu guter Letzt solltest du außerdem bei zu großer Angst bei Aktien und Börse einen Ansatz wählen, der dich bewusst wegsehen lässt. Das heißt nicht, dass du blindlings ein paar Titel einsammeln solltest und erst in vielen Jahren wieder ins Depot schauen kannst. Nein, denn heute ist das auch mithilfe von ETFs und Sparplänen möglich.

Das heißt, du kannst automatisiert investieren und solltest dann nicht jeden Tag die Performance deines Depots kontrollieren. Auch das kann jedenfalls deine Ängste zerstreuen. Und dir den Weg ebnen zu einem langfristigen Vermögensaufbau.

Der Artikel Angst vor Aktien & Börse: Diese Tipps helfen! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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