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Ein Analyst hat sich 100 Jahre Crashs angesehen: Das ist seine Prognose

Verkehrszeichen: Vorsicht Schleudergefahr
Verkehrszeichen: Vorsicht Schleudergefahr

Crashs haben eine gewisse Regelmäßigkeit. Sie sind häufig kurz oder zumindest mittelfristig und sie verlaufen in gewissen Phasen. Und wenn die Angst und die Panik maximal ist, gibt es irgendwann den Turnaround. Allerdings warten nicht alle Investoren, bis es so weit ist.

Das ist es im Endeffekt auch: Gewisse Zyklen sind an den Aktienmärkten einfach vorhanden. Ein Crash und eine Erholungsrallye gehören dazu. Sowie auch mal Marktphasen, in denen es einfach seitwärts verläuft.

Ein Analyst hat jetzt etwas ausgiebiger die Regeln und Mechanismen hinter Crashs studiert und das auf die aktuelle Marktlage angewandt. Sein Fazit und seine Prognose, was wohl als Nächstes kommt, ist für einige Investoren vielleicht eine Überraschung.

100 Jahre Crashs: Was folgt?

Zum Hintergrund: Es war ein Analyst aus dem Hause BNP Paribas, der sich die vergangenen Pi mal Daumen 100 Jahre angesehen hat. Dabei ging er insbesondere auf die Regelmäßigkeiten und Muster ein. Möglicherweise ist das auch auf die jetzige Marktlage übertragbar.

Seiner Ansicht nach befinden wir uns jedoch noch nicht auf dem Höhepunkt. Zumindest nicht auf dem finalen. So erwartet der Analyst für das kommende Jahr 2023 die finale Resignation der Marktteilnehmer. Das heißt: Einen Tiefpunkt. Ausgehend davon kann es dann allmählich zur Besserung kommen.

Eine solche Einschätzung zum Crash und allgemein zu Crashs hat es auch an anderer Stelle bereits gegeben. Andere Marktbeobachter verwiesen zum Beispiel darauf, dass sie ebenfalls nach einem Tiefpunkt oder Boden suchen. Ihrer Ansicht nach müssten wir warten, bis der Markt das nächste Mal 5 oder 6 % verliert, was ein Zeichen der finalen Resignation sei. Ob diese These noch intakt ist, nachdem es zwischenzeitlich Erholungen gegeben hat? Eine andere interessante Frage. Was diese Perspektive jedoch zeigt: Es gibt ihn in der Regel, den einen Tiefpunkt.

Sind wir nahe dran?

Positiv ist an dieser Stelle: Crashs haben historisch gesehen gewisse Tiefpunkte erreicht. Negativ: Es gibt verschiedene Indikatoren, wie sie aussehen können. Eine einheitliche Position oder ein einzelnes Signal existiert hingegen nicht.

Foolishe Investoren sollten trotzdem davon mitnehmen, dass es in der Regel und mit Blick auf die Vergangenheit einen Wendepunkt gegeben hat. Das ist eigentlich ziemlich logisch. Jedoch mag einem so manches Mal innerhalb einer Korrektur oder eines Crashs diese Perspektive fehlen. Besser ist es, sich daher der Regelmäßigkeit erneut bewusst zu werden und zu sehen: Es wird irgendwann auch wieder deutlich positivere Tage geben.

Der Artikel Ein Analyst hat sich 100 Jahre Crashs angesehen: Das ist seine Prognose ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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