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ANALYSE/State Street Bank: Aktienanleger im April noch pessimistischer

BOSTON (dpa-AFX) - Die Stimmung unter Aktienanlegern hat sich im April laut einer Befragung weiter verschlechtert. Der vom Vermögensverwalter State Street ermittelte Global Investor Confidence Index (ICI) fiel um 6,6 Punkte auf 92,9 Punkte, wie die Experten am Mittwoch mitteilten. Damit bewegt sich das Barometer für die Anlegerstimmung weiter unter der neutralen 100-Punkte-Marke, unter die es bereits im März gefallen war.

Vor allem trübte sich die Anlegerstimmung in Nordamerika ein, wie der entsprechende Teilindex mit einem Rückgang um 8,0 Punkte auf 95,2 Punkte zeigte. Jener für Europa gab etwas weniger deutlich nach und der asiatische Confidence Index legte sogar zu.

Der Global Investor Confidence Index habe damit fast alle Gewinne seit Anfang 2022 wieder eingebüßt, schrieb Rajeev Bhargava, Leiter der Abteilung Investor Behavior Research bei State Street Associates. "Die zunehmend restriktive Haltung der US-Notenbank angesichts der steigenden Inflation in Verbindung mit den gedämpften globalen Wachstumserwartungen dürfte die Risikostimmung insgesamt gedrückt haben." Asien sei zwar die einzige Region, die in diesem Monat Gewinne verzeichnete. Da jedoch Bhargava zufolge die Covid-Infektionsraten vor Ort in die Höhe schießen und die daraus resultierenden Schließungen die Wirtschaftstätigkeit beeinträchtigen, bleibe abzuwarten, ob diese konstruktive Entwicklung anhalte.

Vorstand Andreas Niklaus von der State Street Bank International GmbH ergänzte mit Blick auf die Stimmung in Deutschland: "Die Anleger in Deutschland haben auf die sich dramatisch verändernden Umstände umsichtig und diszipliniert reagiert, viele schichten ihre Aktienportfolios von riskanteren Wertpapieren in sicherere Titel um."

Der Investor Confidence Index misst den Angaben zufolge die Risikobereitschaft der Anleger, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufverhalten institutioneller Investoren untersucht. Der Index weist Änderungen in der Risikobereitschaft der Anleger eine genaue Bedeutung zu: Je höher die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Papiere, desto größer die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen. Ein Wert von 100 ist neutral - dies ist der Wert, bei dem Investoren ihren langfristigen Anteil an risikoreichen Anlagen weder erhöhen noch verringern.

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