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ANALYSE: BofA sieht SAP im Aufschwung und stuft auf 'Kaufen' hoch

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Bei der US-Großbank Bank of America (BofA) wandelt sich die Skepsis rund um den Softwarekonzern SAP <DE0007164600> zur Zuversicht. Die Experten der Bank unter Analyst Frederic Boulan attestierten dem Papier des Dax-Schwergewichts in einer am Mittwoch vorliegenden Studie deutlich bessere Chancen als bisher. Gleich um zwei Schritte schraubten sie ihre Einstufung der Aktie hoch - von "Underperform" auf "Buy". Das Kursziel hob Boulan von 92 auf 150 (Kurs: 125,10) Euro an.

Die Aktien von SAP hätten sich zuletzt unterdurchschnittlich entwickelt, sowohl zum Gesamtmarkt als auch zum Technologiesektor und zum Rivalen Oracle. Sie handelten mit deutlichen Abschlägen, hieß es in der Studie.

Das Cloud-Geschäft nehme Fahrt auf, schrieb Boulan. Damit würden bislang unstete und nur schwer prognostizierbare Softwarelizenzumsätze zu einem konstanten - und sogar größeren - Ertragsstrom. Der Umstieg auf das Abonnementmodell sowie die Verlagerung der Kunden in die Cloud seien ein großes Plus für den Konzern und kein Malus.

SAP bemüht sich seit Jahren, die Kundschaft von der Softwarenutzung über das Netz zu überzeugen. Der seit gut eineinhalb Jahren amtierende Chef Christian Klein hat die Zügel in der Corona-Pandemie aber noch einmal deutlich angezogen, nachdem er die Produkte und deren technische Grundlage vereinheitlichen ließ.

Die Kunden sollen schneller in die Cloud wechseln als bisher. Davon versprechen sich die Walldorfer nicht nur stabilere, sondern in der mittleren Frist auch höhere Erlöse und Gewinne - unter anderem, weil Kunden eher bei der Stange bleiben als beim Lizenzmodell.

Dieses Argument zieht auch für Boulan, auch wenn anfangs weniger Geld in die Kasse komme als im alten Geschäftsmodell. Die Möglichkeit, die Kunden stets mit Updates zu versorgen, erleichtere auch den zusätzlichen Verkauf weiterer Dienste. Aus Kundensicht sei der Wechsel ebenso positiv, weil die Gesamtkosten über die Nutzungsphase niedriger lägen, unter anderem wegen geringerer Implementierungs-, Überwachungs- und Backupkosten.

Das starke Wachstum des noch margenschwächeren Cloudgeschäfts sei nur auf den ersten Blick negativ für die Profitabilität. Die derzeit anfallenden 200 bis 300 Millionen Euro Kosten für den technischen Umbau der Cloudinfrastruktur würden sich ab 2023 herauswaschen und die Margen im Cloudgeschäft sollten sich deutlich verbessern.

Damit gerate auch mehr und mehr der Auftragseingang abgeschlossener Cloudverträge in den Blick. Darauf dürfte der Markt bei den Zahlen zum zweiten Quartal besonders achten. Das Wachstum des Auftragsbestands sollte sich auf 22 Prozent im zweiten Quartal und 30 Prozent im dritten Quartal beschleunigen, schätzt der Analyst. In den vorangegangenen Quartalen habe es bei 14 und 19 Prozent gelegen./men/bek/tav/mis

Gemäß der Einstufung "Buy" geht die Bank of America davon aus, dass die Aktie innerhalb von 12 Monaten eine Gesamtrendite aus Kursgewinn und Dividende von mindestens 10 Prozent abwerfen wird.

Analysierendes Institut Bank of America.

Veröffentlichung der Original-Studie: 07.07.2021 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / EDT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 07.07.2021 / 00:30 EDT

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