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"Ampel" will Immobilienkauf mit Bargeld verbieten

·Lesedauer: 1 Min.
Euro-Geldscheine (AFP/INA FASSBENDER)

Die Ampel-Parteien wollen den Kauf von Immobilien mit Bargeld verbieten und damit auch die Geldwäsche bekämpfen. Gewerbliche und private Immobilienkäufer aus dem Ausland müssen zudem "bei jeglichem Immobilienerwerb in Deutschland" nachweisen, dass ihr Geld zuvor versteuert wurde, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Im Grundbuch wird demnach bei einer Änderung eine "ladungsfähige Anschrift" verpflichtend.

In einem Transparenzregister sollen die "wirtschaftlich Berechtigten" aufgeführt werden. Das soll auch "die Verschleierung der wahren Eigentümer von Immobilien beenden", versprechen die Koalitionäre.

Große Immobilienkonzerne sollen künftig Grunderwerbsteuer zahlen; damit will die Koalition sogenannte Share Deals beenden. Aktuell dürfen Immobilien und die zugehörigen Baugrundstücke nach zehn Jahren steuerfrei verkauft werden - durch den Erwerb großer Wohnungspakete bei sogenannten Share Deals, also dem Kauf eines Anteils an der immobilienhaltenden Gesellschaft anstatt der Immobilie selbst, kann die Grunderwerbsteuer umgangen werden.

ilo/hcy

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