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Amnesty will von G7 mehr Hilfe für von Klimakrise betroffene Länder

BERLIN (dpa-AFX) - Kurz vor Beginn des G7-Gipfels hat die Organisation Amnesty International die führenden Industriestaaten zu mehr Unterstützung für ärmere Länder in deren Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. "Wir fordern die G7 dazu auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und Worten Taten folgen zu lassen", sagte Annelen Micus, Expertin für Klimakrise und Menschenrechte bei Amnesty International in Deutschland, laut Mitteilung vom Freitag. "Im Zentrum einer gerechten Klimapolitik muss stehen, die Rechte der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Menschen und von marginalisierten Gruppen zu schützen."

Mit der G7-Präsidentschaft hat Deutschland nach Ansicht von Micus die Möglichkeit, eine Führungsrolle zum Schutz der Menschenrechte einzunehmen, auch beim Klima. "Die Bundesregierung sollte sich insbesondere für angemessene und durch neue und zusätzliche Gelder finanzierte internationale Mechanismen einsetzen, um diejenigen zu entschädigen, deren Menschenrechte aufgrund klimabedingter Schäden und Verluste verletzt wurden."

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industriestaaten (G7) kommen vom 26. bis 28. Juni in Schloss Elmau in Bayern zusammen. Ein Thema ist dabei der globale Kampf gegen die Erderwärmung.

Christiane Averbeck, Geschäftsführende Vorständin der Klima-Allianz Deutschland, forderte: "Die Glaubwürdigkeit der G7-Staaten hängt davon ab, ob sie beim Klimaschutz echte Fortschritte erzielen." Maßnahmen der G7 als Reaktion auf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine dürften der Bewältigung der Klimakrise nicht entgegenlaufen. Dazu gehöre, die globale Energiewende konsequent voranzutreiben.

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