Suchen Sie eine neue Position?

American Express will 5.400 Jobs einsparen

AKTUELLER KURS

SymbolKursVeränderung
EXPR13,760,10

Los Angeles (dapd). Das Kreditkartenunternehmen American Express streicht 5.400 Stellen. Die Kürzungen beträfen vor allem das Reisegeschäft, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Grund sei, dass immer mehr Kunden ihre Reisen und andere Dienste online buchten. Die Stellenstreichungen sollen aber mit der Schaffung neuer Jobs zum Teil wieder wettgemacht werden, hieß es. American Express rechne damit, dass die Zahl der Beschäftigten in diesem Jahr unter dem Strich um vier bis sechs Prozent niedriger liegen werde als 2012. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 63.500 Mitarbeiter.

"Vor dem Hintergrund einer uneinheitlichen wirtschaftlichen Erholung sind diese Restrukturierungsmaßnahmen darauf ausgerichtet, American Express bei der Nutzung unserer Ressourcen flexibler, effizienter und effektiver zu machen, um so das Wachstum anzutreiben", sagte Vorstandschef Kenneth Chenault. Konkret will der American-Express (NYSE: EXPR - Nachrichten) -Chef die Kunden im Internet besser bedienen. Der Wandel zum Online-Geschäft mache es möglich, mit geringerem Personal eine größere Zahl an Kunden zu versorgen, sagte er.

Die Restrukturierung belastet nach Angaben des Unternehmens das Ergebnis im vierten Quartal mit 287 Millionen Dollar. Gegenüber dem Vorjahr erwartete American Express einen Rückgang des Gewinns um 46 Prozent. Das offizielle Quartalsergebnis wird aber erst am kommenden Donnerstag vorgestellt.

Insgesamt hat sich American Express aber zuletzt gut entwickelt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 stieg der Umsatz um fünf Prozent, der Gewinn um drei Prozent. Im Schnitt sind die Besitzer von American-Express-Karten um ein Drittel wohlhabender als die Besitzer anderer Kreditkarten. Deshalb legten deren Umsätze auch in wirtschaftlich schwachen Zeiten deutlicher zu.

Im nachbörslichen Handel an der Wall Street gab die Aktie von American Express am Donnerstag um 29 Cent nach, nachdem sie mit einem Plus von 53 Cent geschlossen hatte.

© 2013 AP. All rights reserved

Meistgelesene Artikel - Yahoo Finanzen

  • Großbritannien steigt beim Ärmelkanal-Zug Eurostar aus
    Großbritannien steigt beim Ärmelkanal-Zug Eurostar aus

    Großbritannien steigt komplett beim Betreiber des Schnellzugverkehrs unter dem Ärmelkanal aus. Der Abschied von Eurostar spült insgesamt rund 757 Millionen Pfund (1,04 Mrd Euro) in die Staatskasse, wie Finanzminister George Osborne mitteilte.

  • Ikea baut Möbel mit Handy-Ladestationen Yahoo Finanzen - Di., 3. Mär 2015 11:24 MEZ

    Das schwedische Möbelhaus Ikea will in Zukunft Möbel anbieten, die drahtlos Handyakkus aufladen. Tische oder Lampen dienen dann als „Aufladekabel“.

  • Forscher haben eine Schwachstelle in der Verschlüsselung beim Internet-Surfen mit dem Safari-Browser von Apple sowie Smartphones mit dem Google-System Android entdeckt. Dadurch konnte der Datenverkehr beim Besuch eigentlich abgesicherter Websites entschlüsselt werden.

  • Alles neu macht der März – in diesem Monat treten gleich mehrere neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Eine davon dürfte besonders viele Menschen begeistern: Ab 1. März soll die Steuererklärung erleichtert werden, wie "Focus" berichtet. Dafür gibt es künftig ein vorausgefülltes Formular vom Finanzamt. Alle bereits gesammelten …

  • Immobilien: verschenken oder vererben? Klüger kaufen - Di., 3. Mär 2015 14:46 MEZ

    Immobilien im Wert von über einer Billion Euro werden in den kommenden Jahren vererbt. Das freut auch den Staat, denn wenn Häuser und Wohnungen den Eigentümer wechseln, kassiert er kräftig mit. Deshalb gilt es zu überlegen, den Besitz schon zu Lebzeiten zu übertragen, um Steuern zu sparen, rät Finanztest in der aktuellen …

 
  • Finanzglossar

    Finanzglossar

    Möchten Sie einen Finanzbegriff nachschlagen? Das Yahoo Finanzglossar hat die Antwort! … Mehr »