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Amazon kauft Hollywood-Studio MGM für über acht Milliarden Dollar

·Lesedauer: 3 Min.
Dem Hollywood-Studio MGM gehört die gesamte James-Bond-Filmbibliothek.
Dem Hollywood-Studio MGM gehört die gesamte James-Bond-Filmbibliothek.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon hat den von Gründerszene angekündigten Deal mit dem Hollywood-Studio MGM offiziell gemacht. Der Online-Händler aus Seattle bezahlt 8,45 Milliarden US-Dollar für das Filmstudio. Damit will Amazon das Streaming-Geschäft für seine Prime-Kunden stärken. Es ist die größte Übernahme von Amazon seit dem Kauf der Supermarktkette Whole Foods vor vier Jahren. MGM gehören die gesamte James-Bond-Filmbibliothek, sowie die Rechte an „Rocky“ und „Pink Panther“.

Zudem hat Amazon-CEO Jeff Bezos bekannt gegeben, dass sein letzter Tag im Top-Job der 5. Juli sein wird. Auf der jährlichen Hauptversammlung von Amazon, die virtuell stattfand, sagte er, er habe das Datum aus sentimentalen Gründen gewählt, denn es sei das Datum der Gründung von Amazon vor 27 Jahren. Andy Jassy, der derzeitige CEO von Amazon Web Services, tritt dann in die Fußstapfen von Bezos. Amazon hatte den Führungswechsel bereits im Februar angekündigt. [Mehr bei Handelsblatt, The Information und CNBC ]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Was würde eine grüne Kanzlerin für Startups bedeuten? In der Gründerszene sind die Grünen die beliebteste Partei. Doch beruht die Zuneigung auf Gegenseitigkeit? Unsere Autorin Hannah Schwär nimmt die Startup-Politik und die wichtigsten Punkte aus dem Wahlprogramm-Entwurf unter die Lupe. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Ford will 30 Milliarden US-Dollar in Elektroautos investieren. Bis 2030 sollen 40 Prozent der Autos auf Batterieantrieb umgestellt werden. Dafür sollen in den kommenden vier Jahren acht Milliarden Dollar mehr als bisher geplant eingesetzt werden. Die Ford-Aktie reagierte prompt und schoss am Mittwoch zwischenzeitlich um acht Prozent nach oben. [Mehr bei Handelsblatt]

Nvidia meldet ein Umsatzwachstum von 84 Prozent. Für das erste Quartals des Geschäftsjahres 2022 stieg der Umsatz auf 5,66 Milliarden US-Dollar gegenüber geschätzten 5,41 Milliarden Dollar. Sowohl das Ergebnis als auch der Umsatz übertrafen die Erwartungen der Wall Street, aber die Aktien blieben im erweiterten Handel weitgehend unverändert. Die von Nvidia hergestellten Grafikprozessoren sind für PC-Spiele, Künstliche Intelligenz (KI) und Cryptocurrency Mining unverzichtbar. [Mehr bei CNBC und Bloomberg]

Xiaomi hat im ersten Quartal Rekordergebnisse erzielt. Damit übertraf der chinesische Smartphone-Hersteller die Erwartungen der Analysten und festigte seine Position als Chinas führender Smartphone-Hersteller gegenüber Huawei. Laut Xiaomi stieg der Nettogewinn in den ersten drei Monaten des Jahres auf umgerechnet 2,22 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von gut 87 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen sagte, sein weltweiter Marktanteil betrage gut 14 Prozent und es läge nach Apple und Samsung auf dem dritten Platz. [Mehr bei The Information]

Snowflake meldet wachsende Verluste, hat jedoch die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Die Aktie des Datenanalyse-Softwareunternehmens fiel am Mittwoch im erweiterten Handel um bis zu acht Prozent. Laut einer Erklärung stieg der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. April endete, gegenüber dem Vorjahr um 110 Prozent. Im Vorquartal stieg der Umsatz um 117 Prozent. Der Nettoverlust stieg von 93,6 Millionen auf 203,2 Millionen US-Dollar. [Mehr bei CNBC und Bloomberg]

OpenAI lanciert einen 100-Millionen-US-Dollar-Startup-Fonds, um in KI-Frühphasenunternehmen zu investieren. Zu den Partnern und Investoren gehört auch Microsoft. OpenAI sagte, es wolle große Frühwetten auf eine relativ kleine Anzahl von Unternehmen abschließen, wahrscheinlich nicht mehr als zehn. Dabei suche man nach Firmen, die sich ernsthaften Themen wie dem Gesundheitswesen, dem Klimawandel und der Bildung widmen. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Wer bauen möchte, braucht Geld. Das Berliner Startup Linus Digital, das seit vergangener Woche an der Börse notiert ist, finanziert den Bau von Immobilienprojekten vor. Das Besondere an dem Geschäftsmodell ist, dass Linus Digital bei all seinen Investments als Ankerinvestor mitinvestiert und nicht nur die Vermittlerrolle einnimmt. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion