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Amazon, Gopuff prüften Kauf des Berliner Startups Flink: Kreise

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Amazon.com Inc. und Gopuff, eine von SoftBank unterstützte US-Liefer-App, haben informierten Kreisen zufolge Übernahmeangebote für deutschen Lebensmittellieferdienst Flink SE erwogen.

Wie zu hören ist, hat Gopuff ein Angebot für das Berliner Startup gemacht. Dieses sei jedoch abgelehnt worden. Der Stand der Gespräche mit Amazon ist unklar. Vertreter der drei Unternehmen lehnten Stellungnahmen ab.

Europa – und insbesondere Deutschland – ist derzeit ein heiß umkämpftes Feld für Liefer-Apps . Durch die Pandemie hat sich der Wettbewerb noch verschärft. Amazon bietet bereits Lebensmittellieferungen an. Letztes Jahr haben Anbieter wie Lieferheld SE, Just East Takeaway.com NV, Uber Technologies Inc. und das finnische Startup Wolt ihre Aktivitäten hierzulande ausgeweitet.

In den letzten Monaten gab es eine regelrecht Flut von Transaktionen in der Branche. Unternehmen und Risikokapitalgeber haben Milliarden in On-Demand-Anbieter gesteckt in der Erwartung, die Umstellung auf Online-Bestellungen werde auch nach der Pandemie ein dauerhaftes Phänomen bleiben. Am Freitag gab Flink bekannt, 240 Millionen Dollar (rund 200 Millionen Euro) neuen Mitteln von Prosus NV, Bond und Mubadala Capital eingesammelt zu haben.

Gopuff aus Philadelphia gehört mit seinem Versprechen, bestellte Lebensmittel innerhalb von 30 Minuten auszuliefern, zu den am schnellsten wachsenden Apps. Ein Finanzierungsrunde im März bewertete das Unternehmen mit 8,9 Milliarden Dollar.

Gopuff tätigte letzten Monat seinen ersten Zukauf in Europa. Die Übernahme des britischen Startups Fancy sei “der erste von vielen Schritten” auf dem Weg, signifikant in neue Auslandsmärkte zu investieren, hieß es vom Unternehmen.

Überschrift des Artikels im Original:Amazon, Gopuff Are Said to Explore Deal for German Startup Flink

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©2021 Bloomberg L.P.

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