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Amazon feuerte eine Mitarbeiterin mit einer Darmerkrankung, weil sie zu viele Toilettenpausen machte

·Lesedauer: 2 Min.
Die Klage vom Juni wurde beim New Jersey Superior Court eingereicht.
Die Klage vom Juni wurde beim New Jersey Superior Court eingereicht.

Eine Mitarbeiterin eines Amazon-Lagerhauses leidet nach eigenen Angaben an einem Reizdarmsyndrom. Sie erzählte, dass das Unternehmen sie entließ, weil sie zu viele Toilettenpausen gemacht hatte. Maria Iris Jennitte Olivero reichte im Juni beim New Jersey Superior Court Klage ein und forderte Schadensersatz. Anfang dieses Monats erhob Amazon vor dem US-Bezirksgericht eine Gegenklage und versuchte, den Fall an ein US-Bundesgericht weiterzuleiten. Sowohl Oliveros Anwalt als auch Amazon reagierten nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Oliveros Klage in New Jersey enthielt einen Zeitplan ihrer Beschäftigung bei dem Unternehmen. Sie hat im Juli 2020 ihre Tätigkeit bei Amazon aufgenommen. Als sie im November einem Manager von ihrem Reizdarmsyndrom erzählte und sagte, dass sie bis zu sechs Mal am Tag auf die Toilette müsse, forderte der Manager sie auf, ein ärztliches Attest vorzulegen. Aus den Unterlagen geht hervor, dass Olivero das Attest nicht erhalten hat. Im Januar wurde ihr von ihrem Vorgesetzten mitgeteilt, dass sie innerhalb von fünf Tagen ein ärztliches Attest vorlegen müsse. Der erste verfügbare Termin bei ihrem Arzt war jedoch sechs Tage später, wie sie in ihrer Beschwerde angibt.

Der Beschwerde zufolge wurde sie weitere fünf Tage später entlassen. Zu diesem Zeitpunkt wurde Olivero von ihrem Vorgesetzten darüber informiert, dass es "zu spät" sei, ein ärztliches Attest vorzulegen und dass sie von den Arbeitgebern entlassen werde", heißt es in der Klage. Sie beschuldigt das Unternehmen, eine Person mit einer Behinderung diskriminiert zu haben und gemäß dem Gesetz gegen Diskriminierung in New Jersey keine Vorkehrungen getroffen zu haben.

Olivero gab in ihrer Klage nicht an, wie viel Schadenersatz sie fordert. Doch Amazon zufolge wird sie vermutlich mehr als 75.000 Dollar fordern. Aus diesem Grund hat das Unternehmen versucht, den Fall an ein Bundesgericht zu verweisen. Zur Begründung, warum der Fall vor ein Bundesgericht verlegt werden sollte, führte das Unternehmen auch Oliveros Lohn an. "Die Klägerin verdiente 15,25 Dollar pro Stunde — 31.720 Dollar pro Jahr — und erhielt einen Schichtzuschlag von 0,60 Dollar pro Stunde oder 1.248 Dollar jährlich. Daher beläuft sich der entgangene Bruttolohn der Klägerin zum Zeitpunkt der Klageeinreichung auf 17.251,75 Dollar", schreiben die Unternehmensanwälte.

Dieser Artikel wurde von Ilona Tomić aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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