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Amazon übertrifft Prognosen deutlich

Pamela Rauleder
·Lesedauer: 3 Min.
Amazon profitiert stark von der Pandemie und dem Internet-Shoppingboom.
Amazon profitiert stark von der Pandemie und dem Internet-Shoppingboom.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon hat einen Rekordgewinn gemeldet. Der Umsatz des weltgrößten Online-Händlers stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 108,5 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn kletterte um mehr als das Dreifache auf 8,1 Milliarden Dollar. Amazon übertraf damit die Markterwartungen deutlich. Die Amazon-Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung von gut fünf Prozent.

Amazon profitiert stark von der Pandemie und dem Internet-Shoppingboom. Aber auch die wachsenden Cloud-Dienste beflügelten den Online-Händler. [Mehr bei Handelsblatt und CNBC]

Auf Gründerszene lest ihr heute: So lief der Spac des Flugtaxi-Startups Lilium. Ein langjähriger Lilium-Investor erzählt. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Twitter warnt trotz guter Ergebnisse vor schwächerem Wachstum. Der Konzern steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal um 28 Prozent auf 1,04 Milliarden US-Dollar. Der Kurznachrichtendienst hat täglich 199 Millionen Nutzer, das sind ein Fünftel mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig stellt dies eine Verlangsamung gegenüber dem Anstieg von 27 Prozent im Vorjahresquartal dar und weniger als von Analysten prognostiziert. Twitter warnte, dass der derzeitige Boom in den nächsten Quartalen abnehmen könnte. Die Twitter-Aktie reagierte mit einem nachbörslichen Einbruch von fast neun Prozent. [Mehr bei The Information, Handelsblatt und Bloomberg]

Ether, die zweitwichtigste digitale Währung der Welt, erreichte am Donnerstag einen neuen Rekord. Nach Angaben von Coin Metrics stieg Ether auf einen neuen Rekordwert von 2800 US-Dollar. Bitcoin, die Nummer eins unter den Kryptowährungen, hat dagegen etwas nachgegeben und lag bei 54.471 Dollar. Die Europäische Investitionsbank hatte am Mittwoch ihre erste digitale Anleihe in der Ethereum-Blockchain, dem zugrunde liegenden Netzwerk von Ether, ausgegeben. Dies führte zu Spekulationen, dass die Währung bei den etablierten Finanzinstituten an Bedeutung gewinnt. [Mehr bei CNBC]

Verizon sucht laut dem Wall Street Journal einen Käufer für seine digitale Medieneinheit, einschließlich Yahoo und Aol. Das Technologieunternehmen hatte ursprünglich neun Milliarden US-Dollar für den Kauf von Yahoo und Aol ausgegeben. Laut Wall Street Journal wird nun über einen Preis von lediglich vier und fünf Milliarden Dollar verhandelt. Zuvor hatte Verizon bereits die Huffington Post (heute Huffpost) und Tumblr veräußert, jedoch für nominale Beträge. [Mehr bei Wall Street Journal und Axios]

Investitionen: Paxos, ein Blockchain-Startup für Finanzinstitute wie Paypal und Credit Suisse, hat in einer Finanzierungsrunde 300 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit steigt der Wert des Startups auf 2,4 Milliarden Dollar. Unternehmen wie Paxos profitieren von der zunehmenden Verbreitung der Blockchain-Technologie. Portalone, ein Hybrid-Gaming-Startup, hat 15 Millionen US-Dollar von Investoren wie dem Videospiele-Hersteller Atari und dem Kamerahersteller Arri erhalten. Spiele und gestreamte Videos waren zwei der größten Gewinner im letzten Jahr des Pandemielebens. Portalone hat in den vergangenen drei Jahren verschiedene Hardware- und Softwareangebote aufgebaut, mit denen Spiele erstellt und Live-Shows aufgezeichnet werden können und beides in ein „Erlebnis“ integriert werden kann. [Mehr bei Techcrunch und Bloomberg]

SAP muss in den USA eine Millionenstrafe zahlen. Der deutsche Softwarekonzern entgeht durch eine Selbstanzeige einer Anklage. Wegen illegaler Exporte in den Iran muss SAP acht Millionen Dollar zahlen. Damit entging der Softwarehersteller einer weitaus schwereren Strafe. SAP wird angelastet, in tausenden Fällen Software illegal in den Iran geliefert zu haben. Es ist der erste Fall, in dem ein Unternehmen die Möglichkeit der Selbstanzeige in der US-Justiz genützt hat. [Mehr bei Spiegel]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der Neobroker Trade Republic startet den Handel mit Bitcoin. So hofft das Berliner Startup auf neue Erlösquellen. Die Kryptowährungen erleben derzeit ihren zweiten Frühling. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion