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Allianz will mit neuem Hollywood-Chef raus aus der Covid-Delle

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Allianz-SE-Tochter AGCS macht Michael Furtschegger zum weltweiten Chef für das Entertainment-Geschäft. Der Bereich hatte das Ergebnis des deutschen Konzerns im vergangenen Jahr wegen der Coronakrise stark belastet. In Hollywood, wo es zu Verzögerungen bei Dreharbeiten kam, ist die Allianz einer der größten Versicherer.

Furtschegger hatte den Bereich bereits seit Ende 2020 interimistisch geleitet, nachdem seine Vorgängerin Lauren Bailey von Bord gegangen war, wie die AGCS am Dienstag mitteilte.

Im vergangenen Jahr hatte die AGCS einen sprunghaften Anstieg von Covid-19-getriebenen Schäden in dieser Sparte aufgrund der Absage von Live-Events und des Stopps von Film- oder Kinoproduktionen verzeichnet. Der Geschäftsbereich soll sich laut AGCS aber “zukünftig wieder zu einem nachhaltig erfolgreichen Geschäftszweig” entwickeln.

In einem Interview mit Bloomberg hatte Furtschegger im Dezember gesagt, die Schadensrisiken im Entertainment-Bereichen werden 2021 “deutlich begrenzter sein als in diesem Jahr”. Obwohl die Allianz in allen neuen Entertainment-Versicherungen die Deckung von Pandemien ausschließt, dürften alte Vereinbarungen noch nachwirken.

Im Oktober hatte die AGCS erklärte, sie habe für Covid-19-Schäden rund 488 Millionen Euro zurückgelegt. Der maßgebliche Treiber dabei sei der Bereich Entertainment gewesen, und hier wiederum zu 60% Einschränkung von Film- oder Kinoproduktionen.

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©2021 Bloomberg L.P.