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Allianz warnt vor Sprung bei Cyber-Erpressung - arbeitet mit BKA

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Allianz Global Corporate & Specialty, der Industrieversicherer der Münchener Allianz SE, will bei Cybererpressungen künftig enger mit den Cyber-Ermittlungsbehörden des Bundes zusammenarbeiten. Kunden sollen für die Kooperation mit dem Bundeskriminalamt sensibilisiert werden, erklärte das Unternehmen am Freitag.

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AGCS war 2020 insgesamt in über eintausend Cyberschäden involviert, gegenüber rund 80 im Jahr 2016. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres sind weitere 566 Fälle hinzugekommen. Einen deutlichen Anstieg habe es bei Erpressungsversuchen gegeben.

„Mit dem BKA steht allen Unternehmen ein wirksamer Mitkämpfer im Kampf gegen Cyberkriminelle zur Verfügung“, so Jens Krickhahn, Cyber-Experte bei der AGCS in Zentral- und Osteuropa.

In Deutschland hatte es zuletzt zwei prominente Fälle von Cyber-Angriffen gegeben. Dabei handelte es sich zum einen um die Haftpflichtkasse VVaG, zum anderen um den Sparkassenverband Baden-Württemberg, einen Haupteigner der LBBW. In beiden Fällen gab es Lösegeldforderungen und die IT war tagelang lahmgelegt.

Nach einer Studie des Berliner Digitalverbands Bitkom entstehen der deutschen Wirtschaft durch Diebstahl, Spionage, Sabotage und andere Angriffe pro Jahr Schäden von 223 Milliarden Euro. Haupttreiber des zuletzt enormen Anstiegs seien Erpressungsvorfälle verbunden mit dem Ausfall von Systemen als Folge sogenannter Ransomware-Angriffe.

Betriebsunterbrechungs- und Wiederherstellungskosten sind die größten Treiber für Cyberschäden, wie eine Analyse von AGCS zeigt. Sie machen mehr als 50% des Wertes von fast 3.000 Cyber-Schadensfällen der Versicherungsbranche im Wert von rund 750 Millionen Euro aus, an denen die AGCS in den letzten sechs Jahren beteiligt war.

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