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Albtraum-Markt, Traum-Renditen

Albtraum-Markt? Ja, das liest man hin und wieder. In den USA hat sich diese Floskel in Teilen eingeprägt. Hin und wieder liest man von einem Nightmare für Investoren. Aber das ist der passende Sprachgebrauch, wenn es an den Aktienmärkten mal wieder volatiler ist.

Ein Albtraum-Markt hat jedoch eine Kehrseite: Traum-Renditen. Zumindest für die Investoren, die jetzt die richtigen Schlüsse ziehen und langfristig orientiert agieren. Jeder schlechte Traum endet schließlich früher oder später.

Der kurzfristige Albtraum-Markt

Es hat zugegebenermaßen etwas von einem Albtraum-Markt, wenn wir das jetzige Markt-Setting beachten. Irgendwie bricht alles nacheinander ein. Zunächst sind es die Tech- und Growth-Aktien gewesen, die bei einem eher konstanten Gesamtmarkt tief gefallen sind. Wobei das erst die erste Welle gewesen sein dürfte.

Die zweite Welle ist, dass wir beim Gesamtmarkt auch das Stadium des Bärenmarktes erreicht haben. Der S&P 500 hat temporär zumindest über 20 % seines Wertes eingebüßt. Das lässt eine weitere Korrektur möglich erscheinen. Der Albtraum-Markt muss daher noch nicht vorbei sein. Ganz im Gegenteil: Vielleicht sehen wir erst den Anfang.

Auch das Platzen der Dotcom-Blase und andere Vergleichswerte werden ins Spiel gebracht. Teilweise haben wir ein historisch schlechtes erstes Halbjahr gesehen. Oder bei gewissen Aktien einen so schnellen Fall wie noch nie. Zumindest für diejenigen, die jetzt Aktien verkaufen wollen oder müssen und zuletzt eingestiegen sind, ist das natürlich ein Horror-Szenario.

Aber genau das ist es: Formulierungen wie Albtraum-Markt setzen eines voraus: Dass man seinen Erfolg daran misst, was passieren würde, wenn man jetzt verkaufen muss. Ein anderer Fokus ist viel entscheidender.

Traum-Renditen beim Kaufen!

Anstatt lediglich den Albtraum-Markt zu sehen, gibt es einen anderen Fokus, der für mich entscheidender ist: den des Käufer-Marktes. Wobei es eigentlich sehr intuitiv wäre, diese Perspektive zu wählen. Im Moment freuen wir uns im Supermarkt doch auch nicht, wenn eine Banane plötzlich 22 Cent kostet anstatt zuvor 19 Cent und wir in der Vorwoche bereits eine gekauft haben. Diese Preissteigerung von 15,7 % (die ich mir eben ausgedacht habe) hilft uns schließlich jetzt nicht weiter.

Mit günstigeren Bewertungen und Konditionen in diesem Albtraum-Markt gibt es schließlich eines: die Aussicht auf Traum-Renditen! Das jetzige Kaufen und nicht das Verkaufen von Top-Aktien kann uns über Jahre und Jahrzehnte reicher machen. Zumal Investoren wie Warren Buffett oder Cathie Wood uns diesen Fokus sehr, sehr deutlich zeigen.

Konzentrieren wir uns daher auf das Setting, das eigentlich entscheidend für uns als Fools ist: In der Regel ist es die Käufer-Seite. Und in einem Albtraum-Markt können wir hingegen Traum-Renditen ermöglichen. Nur kommt diese Perspektive bislang zumindest leider noch viel zu kurz.

Der Artikel Albtraum-Markt, Traum-Renditen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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