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Unfall von Albon: Bei Horner springt der Taschenrechner an

Stefan Ehlen
·Lesedauer: 3 Min.

Nach 17 Runden im zweiten Freien Training war Schluss für Alexander Albon: Er entstieg seinem Red Bull RB16 eingangs der Zielgeraden unverletzt, nachdem er das Auto dort bei hoher Geschwindigkeit außer Kontrolle verloren hatte und in die Barrieren eingeschlagen war. Albon selbst blieb unverletzt und sagte: "Ich bin okay."

Wie sich der Unfall genau zugetragen habe? Albon erklärt bei 'Sky': "Ich bin überrascht worden, wie wenig Grip es dort gab. Ich bin noch vom Gas gegangen, unterm Strich aber nicht genug. Wenn du ein Reifen auf dem Kunstrasen hast und einen Reifen mit Grip, dann passiert sowas."

Der Einschlagwinkel sei "ziemlich seltsam" gewesen und der Aufprall "kein Spaß", so sagt der Red-Bull-Fahrer weiter. "Aber ja, alles okay. Ich hatte schon ein paar [solcher Einschläge] und bin es gewohnt."

"Frustrierender" Unfall für Red Bull

Für Teamchef Christian Horner ist der Crash indes vor allem "frustrierend", wie er ebenfalls bei 'Sky' betont. Weiter sagte Horner: "Zum Glück geht es Alex gut. Das ist das Wichtigste."

Das Unfallauto von Alexander Albon

Das Unfallauto von Alexander Albon<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Das Unfallauto von Alexander AlbonMark Sutton / Motorsport Images

Mark Sutton / Motorsport Images

Das Unfallauto von Alexander Albon

Das Unfallauto von Alexander Albon<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Das Unfallauto von Alexander AlbonMark Sutton / Motorsport Images

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Das Unfallauto von Alexander Albon

Das Unfallauto von Alexander Albon<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Das Unfallauto von Alexander AlbonMark Sutton / Motorsport Images

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Das Unfallauto von Alexander Albon

Das Unfallauto von Alexander Albon<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Das Unfallauto von Alexander AlbonMark Sutton / Motorsport Images

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Das Unfallauto von Alexander Albon

Das Unfallauto von Alexander Albon<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Das Unfallauto von Alexander AlbonMark Sutton / Motorsport Images

Mark Sutton / Motorsport Images

Der RB16 von Albon aber hat gelitten. Wie sehr, das weiß Horner noch nicht genau einzuschätzen. Er meint: "Es gibt viele oberflächliche Beschädigungen. Das Monocoque scheint in Ordnung zu sein, auch der Antrieb scheint okay zu sein."

"Es war kein Renngetriebe verbaut. Doch [der Unfall und dessen Folgen] werden die Mechaniker heute Nacht auf Trab halten, so viel steht fest."

Horner rät Albon: Crash verdrängen!

Würde man alle Einzelteile zu einer Gesamt-Schadensumme aufrechnen, käme "eine stolze Summe" zusammen, meint Horner. "Es hat das Auto in die Barrieren reingezogen und an mindestens drei Ecken beschädigt oder sogar ringsrum. Frontflügel, Heckflügel, Frontpartie. Das ist schon ein ziemlicher Betrag."

Deshalb könne er Albon nur raten, den Unfall alsbald zu "verdrängen", so Horner weiter. Er wähnt seinen Fahrer "eigentlich" im Aufwind: "Es lief bei ihm in Istanbul und auch bis zum Crash hier in Bahrain besser und besser, was das Gefühl für das Auto anbelangt. Seine Rückmeldung passte zu den Eindrücken von Max."

"Wirklich schade, dass der Unfall passiert ist. Er ist damit ins Hintertreffen geraten. So ein Unfall hilft nicht, aber morgen ist ein neuer Tag."

Mit Albon habe er seit dem Crash noch nicht selbst gesprochen. "Ich lasse ihn erst mal runterkommen", sagt Horner. "Er kam gerade aus dem Medical-Center zurück, das ist gut. Und in zehn Minuten oder so werde ich mal mit ihm reden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.