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Alarmstufe Rot: Beim DAX geht's jetzt ans Eingemachte

Thomas Bergmann
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Alarmstufe Rot: Beim DAX geht's jetzt ans Eingemachte

Alarmstufe Rot: Beim DAX geht's jetzt ans Eingemachte

Eine drohende Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China belastet die Aktienmärkte. US-Präsident Donald Trump kündigte neue Zöllen auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar an, sollte China seine geplanten Vergeltungszölle für frühere US-Zölle tatsächlich umsetzen. Die Reaktion aus Peking ließ nicht lange auf sich warten. Peking kündigte selbst Gegenmaßnahmen an, sollten die USA die Ankündigung wahr machen.

An den Börsen in Asien fielen deswegen die Kursverluste massiv aus. Der Nikkei in Tokio gab 1,8 Prozent nach, der chinesische Shanghai Composite fiel um drei Prozent auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Auch die US-Börsen schlossen am Vorabend im Minus. Der Future auf den Dow Jones kündigt zudem weitere hohe Verluste an.

GD200 ade!

Aus technischer Sicht ist der DAX entsprechend angezählt. Zur Stunde notiert der deutsche Leitindex deutlich unterhalb der 200-Tage-Linie. Sollte dies ein Dauerzustand sein, wird wohl auch die wichtige Unterstützung bei 12.600 Zählern nicht lange halten. Wird diese durchbrochen, ist die letzte Hoffnung, dass der Markt bei 12.400 dreht.

Ein Hoffnungsschimmer ist, dass der DAX heute Morgen eine Kurslücke aufgerissen hat. Solche Gaps werden in der Regel wieder geschlossen - die Frage ist nur, wann. Wie DER AKTIONÄR jetzt vorgehen wird, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.