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Aktionäre fordern Daimlers Ausstieg aus der Formel 1

Große Investoren des Autoriesen Daimler verlangen von dem Konzern den Abschied von der Formel 1. "Formel 1 ist nicht mehr zeitgemäß, es hilft dem Image nicht", sagte Henning Gebhardt von der Fondsgesellschaft DWS. Der Konzern will allerdings an seinem Rennsportengagement festhalten.

Die Rennsportveranstaltung sei fragwürdig, wenn in Ländern gefahren werde, die etwa wegen Menschenrechtsverletzungen kritisiert würden, sagte Gebhardt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wie soll da die Marke strahlen?"

Den Rückzug aus dem teuren Motorsport fordert auch die Fondsgesellschaft Union als Aktionär des Autoherstellers. "Mercedes fährt seit Jahren hinterher, ohne Konsequenzen", sagte Union-Manager Michael Muders der "FAS": "Die Formel 1 ist teuer und bringt dem Konzern nichts."

Daimler bekräftigte dagegen: "Unser Formel-1-Engagement steht nicht zur Debatte." Konzernsprecher Jörg Howe verwies in der "Bild"-Zeitung darauf, dass "neue Strukturen" geschaffen worden seien, "um langfristig erfolgreich zu sein und um bald wieder vorne mitzufahren".

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