Deutsche Märkte schließen in 4 Stunden 54 Minuten

Aktienfonds Russland: Der Rubel kommt ins Rollen

Russische Aktienfonds waren im ersten Quartal 2015 die weltweit am besten performende Peergroup. Doch die Krise des Landes dürfte damit kaum überwunden sein. Finanzberater sollten weiterhin wachsam in Russland investieren. FundResearch zeigt die Vor- und Nachteile.

Vor gut drei Monaten sah es schlecht aus für Russland – LU0823431720) im Portfolio liegt. Der Fonds von LU0265268689) – ebenfalls von BNP Paribas Investment Partners aufgelegt und von Dan Fredrikson gemanagt. Er schaffte im laufenden Jahr bisher ein Plus von 32,2 Prozent. Das knapp 70 Millionen Euro große Portfolio investiert Fredrikson zu rund 38 Prozent in Energietitel. Surgutneftegaz (8,9 Prozent) und Lukoil (6,2 Prozent) sind die größten Einzeltitel. Dahinter folgt Magnit mit sechs Prozent. Auch dieser Parvest-Fonds trägt die FondsNote 1. Diese beiden BNP (Paris: FR0000131104 - Nachrichten) -Produkte sind die einzigen topbewerteten Fonds der Peergroup.

Die Performance kann täuschen, die €uro-FondsNote nicht

Beim drittbesten Performer im laufenden Jahr sollten Berater vorsichtig sein: Der SEB Russia Fund (ISIN: LU0348403774) von Credit Suisse Asset Management. Knapp 30 Prozent machte Fondsmanagerin Anna Väänänen im laufenden Jahr und kann sich über die FondsNote 2 freuen. Das gut 100 Millionen Euro große Portfolio investiert sie zu 31,8 Prozent in Energietitel. Top-Holding ist mit der Sberbank (9,7 Prozent) jedoch eine Finanzaktie. Dahinter folgen Magnit (7,6 Prozent) und Lukoil (6,9 Prozent).

Aktienfonds Russland: Über vier Jahre mit negativer Entwicklung

Quelle Grafiken: FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)

(PD)