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Aktien Wien Schluss: Zins- und Konjunktursorgen weiter im Fokus

WIEN (dpa-AFX) -Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Im Späthandel brachte eine positive Stimmung an der Wall Street allerdings etwas Rückenwind und holte die Aktienindizes in Wien aus dem tiefroten Verliererfeld etwas zurück.

Der ATX reduzierte sich um 0,56 Prozent auf 2696,92 Einheiten. Für den ATX Prime ging es um 0,59 Prozent auf 1364,87 Zähler hinab.

Zinssorgen und die damit einhergehende Furcht vor einem konjunkturellen Einbruch bleiben allgegenwärtig und bestimmen den internationalen Handel. Anleger dürften aus diesem Grund keine größeren Engagements eingehen.

Unter den Einzelwerten standen am heutigen Handelstag Voestalpine im Zentrum. Die Analysten von JPMorgan haben in einer Branchenstudie zum europäischen Stahlsektor ihr Kursziel für die Aktien des Stahlkonzerns von 26,7 auf 18,9 Euro gesenkt. Die "Underweight"-Bewertung wurde von der Expertenrunde um Luke Nelson bestätigt. Die Titel reduzierten sich um 3,6 Prozent auf rund 18 Euro.

Unterdessen war am Nachmittag bekannt gegeben worden, dass eine minimale Transaktion die Mehrheitsverhältnisse am Flughafen Wien geändert habe. Denn die Länder Wien und Niederösterreich haben laut einer Pflichtmitteilung je vier Aktien am Unternehmen erworben und damit ihre syndizierte Beteiligung auf 40 Prozent plus acht Aktien erhöht. Gemeinsam mit der Mitarbeiterstiftung, die 10 Prozent der Aktien hält, halten diese österreichischen Kernaktionäre nun eine absolute Mehrheit am Unternehmen.

Auf den Kurs des Flughafens wirkte sich diese Meldung allerdings nicht aus, die Titel gingen mit marktkonformen minus 0,8 Prozent aus dem Handel.

Mit Blick auf die wichtigsten Bankenwerte am heimischen Aktienmarkt gaben Erste Group um 0,8 Prozent nach. Bei Raiffeisen und BAWAG waren es Abgaben von 1,0 bzw. 2,2 Prozent.

Verluste von 0,7 Prozent verbuchten OMV. Die Aktien des Branchenkollegen Schoeller-Bleckmann gaben in der Ölbranche um 1,7 Prozent nach.

Unter den wenigen Gewinnern erhöhten sich Telekom Austria um 2,2 Prozent. Verbund und Lenzing steigerten sich um jeweils 1,8 Prozent.