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Aktien Wien Schluss: Verluste nach zwei Gewinntagen

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit Abschlägen geschlossen. Der Leitindex ATX <AT0000999982> beendete den Tag mit einem Minus von 0,31 Prozent auf 3978,67 Punkte, nachdem er zuvor zwei Gewinntage in Folge absolviert hatte. Der ATX Prime gab 0,22 Prozent auf 1993,55 Zähler ab. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es überwiegend negative Vorzeichen. Experten verwiesen auf die Unsicherheit der Anleger hinsichtlich der Inflationsentwicklung und der Pandemie. Dies sorge für Zurückhaltung.

Die US-Konjunkturnachrichten fielen gemischt aus und lieferten keinen klaren Handelsimpuls. In den USA sind in der vergangenen Woche die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet gestiegen. Hingegen haben die Erzeugerpreise im Dezember nicht ganz so stark zugelegt wie erwartet.

In Wien rückten OMV <AT0000743059> mit der Vorlage eines Quartalszwischenberichtes und Agrana mit präsentierten 9-Monatszahlen in den Fokus. Der Öl-, Gas-und Chemiekonzern muss für das vierte Quartal 2021 cash-unwirksame Abschreibungen und Wertberichtigungen vornehmen, die vom Unternehmen selbst auf etwa 1,7 Milliarden Euro geschätzt werden. Hingegen profitierte die OMV im Quartal von weiter gestiegenen Ölpreisen und einer nochmals deutlich höheren Raffineriemarge. Die OMV-Aktie gab um zwei Prozent nach.

Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana hat nach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2021/22 weniger Gewinn gemacht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsatzerlöse stiegen hingegen deutlich an. Das Gesamtjahr will man stärker als das vorige abschließen. Die Agrana-Titel zeigten sich nach der Ergebnisvorlage mit minus 1,1 Prozent.

Bei den schwergewichteten Banken in Wien gab mehrheitlich Kursabschläge zu sehen. Die Papiere der Erste Group <AT0000652011> gingen mit plus 0,6 Prozent aus dem Börsentag. Die Titel der Raiffeisen Bank International <AT0000606306> rutschten hingegen 3,5 Prozent tiefer und Bawag <AT0000BAWAG2>-Anteilsscheine verbilligten sich um 0,3 Prozent.

Bei dünnen Handelsumsätzen zeigten Frequentis mit minus 6,2 Prozent und Marinomed mit plus 6,8 Prozent die auffälligsten Kursbewegungen. Die Papiere des Leuchtenherstellers Zumtobel <AT0000837307> legten um drei Prozent zu und die Aktien des Autozulieferers Polytec zogen 4,3 Prozent an. Semperit gewannen 3,3 Prozent.

Von Analystenseite gab es einen optimistischen Kommentar zur ATX-Entwicklung. Trotz anhaltender Coronapandemie und rasch steigender Inflation sehen die Experten der Erste Group dem angefangenen Jahr für die Wiener Börse positiv entgegen. Für den ATX sehen die weiteres Aufwärtspotenzial, das Kursziel für den Leitindex liegt bei 4500 Punkten.

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