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Aktien Wien Schluss: Schwinden der Zinsfantasien belastet

WIEN (dpa-AFX) -Die Wiener Börse hat den Handel am Montag mit Kursverlusten beendet. Der Leitindex ATX AT0000999982 schloss mit einem Minus von 0,60 Prozent und 3420,01 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime fiel um 0,54 Prozent auf 1719,78 Zähler. Auch andere Börsen in Europa gaben geringfügig nach. Für einen verhaltenen Wochenstart sorgte das Schwinden der Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen in den USA.

Am Freitag hatte ein überraschend starker US-Arbeitsmarktbericht die Zinsfantasien getrübt. In Folge verpasste dann US-Notenbankchef Jerome Powell mit Äußerungen in einem Interview mit dem Fernsehsender CBS den Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen einen weiteren Dämpfer. Am Montagnachmittag untermauerten dann gut ausgefallene ISM-Einkaufsmanagerdaten für den US-Dienstleistungssektor das Bild vorerst anhaltend hoher Zinsen.

Aktien der Bawag AT0000BAWAG2-Bank stiegen zum Wochenstart um 1,9 Prozent, nachdem überraschend gut ausgefallene Ergebnisse der Unicredit IT0005239360 an der Börse zu einem Kurssprung von 9 Prozent verholfen hatten. Die UniCredit ist mit ihrer Tochter Bank Austria auch in Österreich aktiv.

Titel der Raiffeisen Bank International AT0000606306 (RBI) legten leicht um 0,3 Prozent auf 19,12 Euro zu. Bei der RBI-Aktie kam zum positiven Branchentrend eine Kurszielerhöhung. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktie von 19,0 auf 24,0 Euro erhöht und ihre Empfehlung "Buy" bestätigt. Die von der RBI gemeldeten Quartalsergebnisse waren durchwachsen ausgefallen, heißt es in der Erste-Analyse. Positiv sehen die Analysten aber den geplanten Kauf der Strabag-Anteile von Oleg Deripaska. Schwach zeigten sich hingegen Aktien der Erste Group und fielen um 0,6 Prozent.

Tagesgewinner waren die Aktien der Pierer Mobility mit einem Kursplus von 3,3 Prozent. Mehrere Medien hatten am Montag von einem Einstieg der Pierer Digital Holding beim KI-Startup NXAI berichtet. Das Unternehmen will gemeinsam mit Industriepartnern und der Universität Linz den Marktführer OpenAI herausfordern. Die Pierer Digital Holding gehört zwar zum Pierer-Firmenuniversum, steht aber laut Firmenbuch im Eigentum der Pierer Konzerngesellschaft und gehört nicht zur börsennotierten Pierer Mobility.

Größere Abgaben gab es zum Wochenstart in Semperit (minus 4,4 Prozent) und Do&Co (minus 2,9 Prozent). Warimpex-Aktien verloren bei moderaten Umsätzen 5,7 Prozent.