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Aktien Wien Schluss: Schwergewichte ziehen ATX nach oben

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag mit klaren Aufschlägen beendet - vorausgegangen war ein Handelstag mit schwachem Start, verhaltenem Verlauf und einem guten Endspurt. Der Leitindex ATX legte um 0,82 Prozent auf 2410,27 Zähler zu, der breiter gefasste ATX Prime stieg etwas weniger deutlich um 0,60 Prozent auf 1227,65 Einheiten. Vor allem die stark gewichteten Bankaktien und die gute Eröffnung an den US-Börsen zogen den Leitindex nach oben.

Insgesamt ist die Stimmung an den Märkten derzeit ambivalent. Zunächst hatte der ATX die Sitzung noch mit negativen Vorzeichen begonnen - schwache US-Vorgaben, Gewinnmitnahmen und Sorgen wegen steigender Zahlen an Corona-Neuinfektionen lasteten auf den Kursen. Gleichzeitig trieb die Hoffnung auf einen wirksamen Covid19-Impfstoff die Performance an den Aktienmärkten weiter an.

Der Leitindex wechselte daher bald nach Handelsbeginn die Vorzeichen und konnte die Aufschläge im Tagesverlauf halten - nach dem freundlichen Handelsauftakt in den USA baute er die Kursgewinne dann noch aus. Getragen wurde das Plus vor allem von einer starken Entwicklung bei den Bankaktien.

Erste Group setzten sich mit einem Plus von 2,91 Prozent an die Spitze der Kursgewinner, gefolgt von Branchenkollege Raiffeisen Bank International (plus 2,52 Prozent). Auch Bawag verteuerten sich um 0,62 Prozent. Daneben legten auch Index-Schwergewicht OMV um 1,85 Prozent zu.

Am untersten Ende des Kurszettels positionierten sich zu Wochenschluss DO&CO, die um 3,58 Prozent nachgaben. Auch Zumtobel (minus 2,87 Prozent) und Flughafen Wien (minus 2,79 Prozent) gehörten zu den Titeln mit den größeren Tagesverlusten. Aus Branchensicht waren Bauaktien etwas unter Druck. Strabag schlossen um 1,25 Prozent tiefer, Porr gaben um 0,74 Prozent nach.

Ergebnisse präsentierte zum Wochenausklang die Österreichische Post. Das Unternehmen hat in Summe in den ersten neun Monaten 2020 bei einem steigenden Umsatz einen Rückgang des operativen Gewinns um 37,4 Prozent auf 81,4 Millionen Euro verbucht. Wie es im vierten Quartal weitergeht hängt stark von der Entwicklung der Pandemie und möglichen Lockdown-Maßnahmen ab, teilte die Post mit. Die Aktien konnten anfangs zulegen, gaben ihre Verlaufsgewinne aber wieder ab und beendeten die Sitzung um 0,53 Prozent schwächer.