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Aktien Wien Schluss: Schwacher Wochenausklang

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit klaren Kursverlusten ins Wochenende verabschiedet. Der ATX <AT0000999982> fiel um 1,52 Prozent auf 2947,96 Punkte. Nach freundlichem Beginn drehte der ATX am Nachmittag deutlich ins Minus. Auch das internationale Umfeld zeigte sich mit klaren Abschlägen. Marktbeobachter verwiesen auf die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen und mögliche weitere Verschärfungen der Lockdowns in zahlreichen Ländern.

Auch die schwächer tendierende Wall Street drückte auf die Stimmung. Dort belasteten negativ aufgenommene Geschäftszahlen aus dem Bankensektor sowie enttäuschende Konjunkturdaten. Die Nachricht, dass der künftige US-Präsident Biden ein neues Konjunkturpaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar vorgestellt hat, lieferte keine allzu starken Impulse. Denn mit einer Summe in dieser Größenordnung hatten die Anleger bereits gerechnet.

Die Kursverluste in Wien erfolgten auf breiter Front. Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von Kapsch TrafficCom mit einem Abschlag in Höhe von gut vier Prozent sowie Verbund mit minus 3,1 Prozent. Unter den weiteren Indexschwergewichten rutschten Wienerberger <AT0000831706>, Andritz <AT0000730007> und Voestalpine <AT0000937503> um jeweils gut zwei Prozent ab.

Öl- und Rohstoffwerte fanden sich europaweit auf den Verkaufslisten der Investoren. In Wien büßten OMV <AT0000743059> 1,8 Prozent an Wert ein, und Schoeller-Bleckmann gaben um 0,9 Prozent auf 33,55 Euro nach. Die Analysten der Erste Group hatten ihre Einstufung für die Aktien des Ölfeldausrüsters von "Hold" auf "Accumulate" nach oben gesetzt und ihr Kursziel von 29,0 auf 39,3 Euro angehoben.

Die Bauwerte entwickelten sich uneinheitlich. Während Strabag mit plus 1,75 Prozent zu den wenigen Gewinnern zählten, fanden sich Porr mit minus 3,10 Prozent weit unten am Kurszettel.

CA Immo verloren 0,57 Prozent. Der Investor Petrus Advisers rät von einer Annahme des erwarteten Angebots vom US-Investor und CA-Immo-Kernaktionär Starwood Capital ab. Das Angebot des 29,99-Prozent-Aktionärs sei "ein nice try" - "wir empfehlen, nicht anzunehmen", sagte im Freitag-"Kurier" der Fondsmanager Klaus Umek von Petrus Advisers, die zwischen drei und vier Prozent an dem Immobilienunternehmen halten.