Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    29.751,61
    +212,88 (+0,72%)
     
  • Dow Jones 30

    33.713,77
    -31,63 (-0,09%)
     
  • BTC-EUR

    52.641,00
    +2.148,41 (+4,25%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.345,34
    +51,35 (+3,97%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.988,66
    +138,66 (+1,00%)
     
  • S&P 500

    4.144,75
    +16,76 (+0,41%)
     

Aktien Wien Schluss: Schwache US-Daten und Inflationsängste

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch nach einer Berg-und Talfahrt unterm Strich leicht zugelegt. Der ATX <AT0000999982> büßte einen Großteil seiner am Vormittag erzielten Gewinne im Späthandel wieder ein und schloss mit einem kleinen Plus von 0,25 Prozent auf 3.093,79 Punkten. Der ATX Prime befestigte sich um 0,24 Prozent auf 1.568,38 Zähler.

Am Vormittag hatte die Aussicht auf teilweise anstehende Lockerungern der Lockdowns Europas Börsen angetrieben. Nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten kamen die Märkte im Späthandel aber wieder zurück.

Die Zahl der Beschäftigten in den USA ist im Monatsvergleich überraschend schwach um 117.000 geklettert, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP mit. Der ADP-Bericht gilt als erster Hinweis auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Belastet wurde die Börsenstimmung zudem von den wieder gestiegenen US-Anleihenrenditen, die Inflationsängste wieder in den Fokus rückten.

Stark gesucht waren in Wien Raiffeisen Bank International <AT0000606306> und legten 3,47 Prozent zu. Bawag <AT0000BAWAG2> fanden sich mit einem Plus von 2,43 Prozent ebenfalls unter den Tagesgewinnern. Unter den Industrieschwergewichten verbuchten Voestalpine <AT0000937503> und Wienerberger <AT0000831706> Gewinne von um die zwei Prozent. Sehr schwach schlossen Verbund mit einem Minus von 5,04 Prozent.

Unter Druck kamen auch Aktien von Lenzing und verloren 5,35 Prozent. An zwei Standorten des von Lenzing und Palmers betriebenen Joint-Ventures Hygiene Austria hatte es am Dienstag Hausdurchsuchungen gegeben, wie das Unternehmen bestätigte. Hintergrund ist der Verdacht, dass in China produzierte Schutzmasken falsch etikettiert und als österreichische Produkte verkauft wurden. Die Bundesbeschaffungsgesellschaft BBG hat bereits reagiert und das Unternehmen als Auftragnehmer "inaktiv" gestellt.

Andritz <AT0000730007> konnten nach Meldung von Quartalszahlen zeitweise deutlicher zulegen, fielen dann aber knapp ins Minus und schlossen 0,39 Prozent tiefer. Im Gesamtjahr 2020 hat der Anlagenbauer seinen Umsatz stabil bei 6,7 Milliarden Euro gehalten und den Gewinn um 66 Prozent auf 203,7 Millionen Euro gesteigert. Die Analysten der Baader Bank haben in einer ersten Reaktion auf die Zahlen ihre Kaufempfehlung "buy" und ihr Kursziel von 50 Euro für die Andritz-Aktie bestätigt.