Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 38 Minuten
  • Nikkei 225

    29.671,70
    -484,33 (-1,61%)
     
  • Dow Jones 30

    31.961,86
    +424,51 (+1,35%)
     
  • BTC-EUR

    40.475,16
    +299,45 (+0,75%)
     
  • CMC Crypto 200

    979,60
    -35,32 (-3,48%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.597,97
    +132,77 (+0,99%)
     
  • S&P 500

    3.925,43
    +44,06 (+1,14%)
     

Aktien Wien Schluss: Lenzing und Voestalpine gefragt

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit Gewinnen geschlossen. Nachdem die heimischen Indizes im Verlauf an Schwung verloren hatten und kurzzeitig in die Verlustzone eingetaucht waren, stützte eine solide Eröffnung an der Wall Street die heimischen Aktienbarometer wieder. Letzten Endes legte der ATX zu Wochenbeginn um 0,20 Prozent auf 3021,14 Punkte zu - das Tageshoch lag bei 3045,62 Stellen. Der ATX Prime gewann indes 0,18 Prozent an Höhe und schloss bei 1535,06 Zählern.

Laut Marktbeobachtern ist das Werben der neuen US-Finanzministerin Janet Yellen für das billionenschwere Hilfspaket von US-Präsident Joe Biden an den Märkten gut angekommen. Auch die in Aussicht gestellte Rückkehr zur Vollbeschäftigung in den USA im kommenden Jahr beflügelte.

Mit den höchsten Kursaufschlägen gingen im prime-market-Segment die Titel der Lenzing aus dem Handel. Sie gewannen 4,84 Prozent und knöpften damit an die jüngsten Aufschläge an.

Gesucht waren zudem die schwer gewichteten Anteile an der Voestalpine, die um 1,34 Prozent hinauf kletterten. Von der APA befragte Analysten der Raiffeisen Research und Erste Group erwarten für den am morgigen Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Quartalsausweis des Linzer Stahl- und Technologiekonzerns Voestalpine einen Umsatzrückgang verbunden mit höheren Ergebniskennzahlen.

Heimische Bankentitel fanden bis Handelsschluss keine einheitliche Richtung. So zogen BAWAG um 2,03 Prozent an und Erste Group gewannen 0,63 Prozent. Die Erste gibt ihr im Dezember in die Wege geleitetes Vorhaben, die für das Geschäftsjahr 2019 geplante Dividende von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten, auf.

Die Raiffeisen-Papiere verloren hingegen 0,65 Prozent auf 16,74 Euro, nachdem sie zuvor noch positiv notiert hatten. Am Wochenende war bekannt gegeben worden, dass die Raiffeisen Bank International (RBI) über ihre tschechische Tochterbank die tschechische Equa bank übernimmt. Verkäufer ist der Private-Equity-Investor AnaCap Financial Partners, teilte die RBI mit.

Überdies hatte sich die Credit Suisse nach den jüngst vorgelegten Quartalszahlen zu Wort gemeldet. Sie bestätigten sowohl das Kursziel von 20 Euro als auch ihr "Outperform"-Votum für die RBI-Aktie.

Für die Titel der Addiko ging ebenfalls hinab. Auch sie reduzierten sich um 0,65 Prozent.

Die Anteilsscheine des Flughafen Wien gingen um rund ein Prozent tiefer bei 28,70 Euro aus dem Handel. Die Analysten der Erste Group erhöhten ihr Kursziel für die Aktien von bisher 29,5 leicht auf 30,5 Euro. Das Anlagevotum "Hold" wurde bestätigt.

AMAG schlossen unverändert bei 30,80 Euro. Die Analysten der Baader Bank steigerten ihr Kursziel für die Anteile von 29,00 auf 33,00 Euro. Das Anlagevotum "Add" wurde unverändert beibehalten.