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Aktien Wien Schluss: Klare Verluste - Corona-Sorgen belasten

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der österreichische Leitindex ATX <AT0000999982> gab um 1,49 Prozent auf 3387,68 Punkte nach. Eine negative Stimmung bei internationalen Anlegern drückte auch den Aktienmarkt in Österreich in die Tiefe. Aktienanleger befürchten derzeit weltweit wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante, dass die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen zu einer Gefahr für die konjunkturelle Erholung werden.

Der Abwärtsschub erfasste Werte aus allen Branchen. Unter den Ölaktien brachen die Papiere von Schoeller-Bleckmann um 4,7 Prozent ein. Die OMV <AT0000743059>-Aktie rutschte um 1,8 Prozent nach unten. Der veröffentlichte Quartalsbericht des Konzerns lieferte in diesem Umfeld keine Unterstützung. Der Öl-, Gas-und Chemiekonzern hat im zweiten Quartal von deutlich besseren Petrochemie-Margen und auch höheren Raffinerie-Margen profitiert.

Ein Minus von 4,4 Prozent gab es bei Semperit zu sehen. Die Aktie des Autozulieferers Polytec rutschte um vier Prozent ab. Die Papiere von Do&Co sackten um drei Prozent ab. Die Papiere des Cateringunternehmens leiden wohl unter der internationalen Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus.

Auch für die Aktienkurse der schwer gewichteten Banken ging es klar nach unten. So schlossen Bawag <AT0000BAWAG2> 1,3 Prozent tiefer, und Erste Group <AT0000652011> verloren zwei Prozent. Raiffeisen Bank International <AT0000606306> verbuchten ein Minus von 1,8 Prozent.

Unter den Anteilsscheinen der Stromversorger ging es für Verbund um 2,1 Prozent und für EVN <AT0000741053> um 2,6 Prozent abwärts.

Die Anteilsscheine von Agrana verloren lediglich 0,1 Prozent an Wert. Der Frucht-, Zucker- und Stärkekonzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 weniger Gewinn erzielt. Grund waren höhere Rohstoffpreise, die die Ergebnisse im Segment Stärke belasteten, sowie gesunkene Absätze in der Zucker-Sparte. Der Umsatz ist dagegen leicht gestiegen. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

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