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Aktien Wien Schluss: Inflationsdaten aus Deutschland im Fokus

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Montag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der ATX <AT0000999982> stieg um 0,53 Prozent auf 3361,63 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 0,54 Prozent auf 1685,68 Zähler hinauf. Der Handelstag stand angesichts fehlender US-Impulse wegen eines Feiertags in den Vereinigten Staaten ganz im Zeichen der deutschen Inflation.

Die Teuerung in Deutschland ist im Mai kräftiger als erwartet von 7,4 Prozent auf 7,9 Prozent gestiegen. Die Markterwartungen hatten im Vorfeld bei 7,6 Prozent gelegen. Haupttreiber waren erneut die Preise von Nahrungsmitteln und Energie.

"Auch auf absehbare Zeit dürfte der unterliegende Preisdruck kaum nachlassen", interpretierten die Analysten der Commerzbank in einer ersten Stellungnahme den Datensatz. "Die Unternehmen geben ihre deutlich gestiegenen Kosten für Energie und Vorprodukte zunehmend an ihre Kunden weiter." Der Krieg Russlands gegen die Ukraine habe diesen Druck noch einmal erhöht. An der Gesamtsituation dürfte sich zunächst nichts ändern.

Im Branchenvergleich waren Versorgertitel negativ. Verbund und EVN <AT0000741053> gaben um 0,4 beziehungsweise 2,2 Prozent nach. Dafür ging es bei den Banken weiter hinauf. Erste Group <AT0000652011> und Raiffeisen steigerten sich um 1,7 beziehungsweise 2,8 Prozent. Die Aktien der OMV <AT0000743059> verteuerten sich vor dem Hintergrund steigender Ölpreise um 1,6 Prozent.

Unternehmensseitig blickten Anleger auf frische Unternehmensergebnisse. So ist nach dem Rekordjahr 2021 mit dem bisher höchsten Gewinn die S Immo auch gut ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal legte das Periodenergebnis von 9,9 Millionen auf 24,1 Millionen Euro zu. Dem Erste-Group-Experten Christoph Schultes zufolge ist das Ergebnis stark ausgefallen, allerdings für den Aktienkurs im Anbetracht der Übernahme durch die CPI Property kaum mehr kursrelevant. Das Angebot wurde kürzlich um 1,50 Euro auf 23,5 Euro je Aktie aufgebessert. Die Aktie verlor 0,2 Prozent auf 23,25 Euro.

Abschreibungen und Wertminderungen, hauptsächlich im Russlandgeschäft, haben indes den auf Büros und Hotels spezialisierten Immobilien-Entwickler Warimpex im ersten Quartal stärker ins Minus gedrückt. Der Nettoverlust weitete sich auf 4,4 Millionen Euro aus, nach minus 0,5 Millionen Euro ein Jahr davor. Die Titel der Warimpex gaben 2,3 Prozent ab.

Österreichs zweitgrößter Baukonzern Porr ist mit einem leichten Gewinn ins laufende Jahr gestartet. Unter dem Strich blieb im ersten Quartal ein Überschuss von 0,4 Millionen Euro, nach einem Verlust von 7,2 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Aktie gewann am Berichtstag 0,5 Prozent.

Trotz steigender Materialpreise und Energiekosten habe der Konzern ein positives Vorsteuerergebnis (EBT) für das erste Quartal vorgelegt, hoben die Analysten der Erste Research hervor. In den vergangenen Jahren war das Vorsteuerergebnis im ersten Quartal üblicherweise negativ. Auch die Wertpapierexperten von Warburg sahen im jüngsten Zahlenwerk ein "überzeugendes" Ergebnis. Allerdings würden die derzeitige Volatilität am Markt und geopolitische Konflikte die Sicht auf die Jahresprognose 2022 eintrüben.

Mit Blick auf die weiteren Einzelwerte waren insbesondere Immofinanz <AT0000809058>unter Druck gekommen. Die Anteilsscheine sackten um 7,9 Prozent ab. Dagegen kletterten die Papiere des Flugzeugzulieferers FACC um 5,4 Prozent hinauf.

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