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Aktien Wien Schluss: Frequentis und AT&S stark nachgefragt

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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit Gewinnen geschlossen. Die Einigung zwischen der EU und Großbritannien auf einen Post-Brexit-Handelspakt stützte ebenso wie das in Kraft tretende US-Konjunkturpaket von rund 900 Milliarden US-Dollar. Der Leitindex ATX gewann 0,90 Prozent auf 2761,71 Zähler. Der ATX Prime stieg um 1,02 Prozent auf 1403,11 Punkte.

"Die EU und Großbritannien trennen sich friedlich. Beide Parteien wahren eine enge wirtschaftliche Partnerschaft", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Entscheidend sei, dass das Abkommen Raum für zukünftige Regierungen lässt, das Handelsverhältnis zu intensivieren.

Der US-Präsident Donald Trump hatte überdies seinen Widerstand gegen ein vom Kongress mit überparteilicher Mehrheit beschlossenes Corona-Konjunkturpaket in Höhe von rund 900 Milliarden US-Dollar aufgegeben. Andernfalls wäre es zum sogenannten Shutdown gekommen, also einem zumindest teilweisen Stillstand in Behörden und der Regierungsgeschäfte.

Unternehmensnachrichten blieben bis Handelsschluss dünn gesät. Bei den schwer gewichteten Bankentiteln schlossen sowohl Erste Group (plus 0,36 Prozent) als auch Raiffeisen (plus 0,12 Prozent) leicht in der Gewinnzone. OMV kletterten um moderate 0,12 Prozent hinauf.

Deutlicher im Kurs stiegen die Papiere von Frequentis, die um mehr als 12 Prozent zulegten. Dahinter reihten sich AT&S mit plus 8,47 Prozent, Flughafen mit plus 5,71 Prozent und Palfinger mit plus 5,05 Prozent. Stark nachgefragt waren zudem Verbund, die sich um 4,66 Prozent erhöhten.

Unter den wenigen Kursverlierern befanden sich Polytec (minus 1,32 Prozent), Addiko (minus 0,67 Prozent) und Semperit (minus 0,40 Prozent). Kapsch und UNIQA verloren 0,39 beziehungsweise 0,31 Prozent. Wienerberger reduzierten sich um 0,23 Prozent.