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Aktien Wien Schluss: Bankentitel und OMV geben nach

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Montagshandel mit Verlusten beendet. Der österreichische Leitindex ATX sank zum Beginn der Woche um 1,18 Prozent auf 2868,62 Punkte - sein Tagestief markierte er bei 2859,30 Punkten. Für den marktbreiten ATX Prime ging es um 1,17 Prozent auf 1451,85 Zähler hinab.

Eine negative Stimmung aus Asien, wo in China wegen erneut steigender Corona-Infektionszahlen wieder neue Beschränkungsmaßnahmen drohen, lastete den gesamten Tag lang auf den Märkten. Zudem begannen zum Wochenbeginn die Wartungsarbeiten an der Pipeline Nord Stream 1, die zehn Tage andauern werden und weswegen zunächst kein Gas mehr von Russland nach Europa fließt. Es herrschte allerdings die Sorge, dass auch nach den Wartungsarbeiten der Gashahn abgedreht bleibe.

Konjunkturdaten blieben indes zum Beginn der Woche aus. In Deutschland eröffnet am Dienstag allerdings die ZEW-Umfrage den Reigen an Datenveröffentlichungen für diese Woche, bevor in den USA der Empire-State-Index erste Hinweise auf die Stimmung in der Industrie und das vorläufige Michigan Sentiment Auskunft über die US-Konsumlaune geben wird. Zur Wochenmitte werden dann US-Inflationszahlen zum Juni veröffentlicht.

Branchenseitig waren bis Handelsschluss am Montag Bankenwerte schwach. Große Kursverluste verbuchten dabei Raiffeisen mit minus 3,8 Prozent. Erste Group verloren 2,4 Prozent, BAWAG 1,1 Prozent und Addiko Bank 1,8 Prozent.

Die Wertpapiere der OMV büßten nach ihrem deutlichen Zuwachs vor dem Wochenende 2,7 Prozent ein. Der russische Staatskonzern Gazprom hat dem Konzern nach Beginn der Nord-Stream-1-Wartung die Liefermengen weiter gekürzt. Die OMV erhalte rund 70 Prozent weniger als nominiert, sagte OMV-Sprecher Andreas Rinofner auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA. Zuletzt, seit Mitte Juni, hatte Gazprom ungefähr die Hälfte der bestellten Menge geliefert.

Die Aktien der Zumtobel gaben um rund ein Prozent auf 6,63 Euro nach. Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Papiere des Vorarlberger Leuchtenherstellers von 9,5 auf 7,3 Euro gekappt. Gleichzeitig bestätigte der Wertpapierexperte Michael Marschallinger die "Hold"-Empfehlung.

Gesucht waren hingegen am heutigen Handelstag unter den wenigen Gewinnern Verbund mit plus 3,5 Prozent. Die Papiere des Branchenkollegen EVN verteuerten sich um geringere 0,2 Prozent.

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