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Aktien Wien Schluss: Bankaktien unter Abgabedruck

·Lesedauer: 3 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch etwas leichter beendet. Der Leitindex ATX schloss um 0,13 Prozent leichter auf 3438,33 Einheiten. Der breiter gefasste ATX Prime verlor 0,10 Prozent auf 1747,34 Zähler. In der Früh hatte der ATX noch im Plus gelegen, rutschte dann klar ins Minus ab und grenzte die Verluste gegen Handelsschluss wieder ein.

Der Datenkalender war zur Wochenmitte spärlich gefüllt, und auch gute Daten aus Frankreich lieferten keine Impulse. Dort hatte sich die Unternehmens- und die Verbraucherstimmung im Mai stark aufgehellt. Das Geschäftsklima stieg zum Vormonat um 12 Punkte auf 108 Zähler, Analysten hatten im Schnitt mit einem wesentlich niedrigeren Wert von 98 Punkten gerechnet. Das Konsumklima stieg zum Vormonat um zwei Punkte auf 97 Zähler, Analysten hatten diese Entwicklung erwartet.

Im Frühhandel hatten sich die europäischen Börsen freundlich gezeigt, nachdem sich am Vortag einige führende US-Notenbanker beruhigend zu den Inflationssorgen geäußert hatten. Laut den US-Währungshütern sei eine höhere Inflationsrate infolge der Erholung von der Corona-Krise nichts Überraschendes. Sie bekräftigten ihre Sicht, dass Preisanstiege wahrscheinlich zeitlich begrenzt sein würden.

Die Aussicht auf eine anhaltende Niedrigzinsphase, sollte sich die Inflation tatsächlich als zeitlich begrenzt erweisen, brachte Bankaktien europaweit unter Druck. In Wien büßten BAWAG 2,52 Prozent ein, bei der Erste Group fiel ein Minus von 1,60 Prozent an und Raiffeisen Bank International schlossen um 1,18 Prozent schwächer - alle Werte konnten sich aber von den Verlaufstiefstständen wieder deutlich entfernen.

Den schwächelnden Bankaktien standen Zugewinne beim Index-Schwergewicht OMV entgegen, dessen Papiere sich um 1,95 Prozent erhöhten. Auch Semperit schlossen 1,35 Prozent fester, für die voestalpine ging es um 1,06 Prozent nach oben.

Porr gaben alle Verlaufsgewinne wieder ab und gingen um 0,12 Prozent tiefer aus dem Handel. Das Unternehmen ist mit einem Rekord-Auftragsbestand und weniger Verlust als Anfang 2020 ins neue Jahr gestartet. Die Aufträge lagen Ende März mit 7,92 Milliarden Euro um 21,3 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert. Die Analysten der Erste Group bewerteten die Ergebnisse als "einen Touch" besser als erwartet, SRC Research hob das Kursziel für die Anteilsscheine der Porr in Reaktion von 18 auf 19 Euro an, senkte das Anlagevotum jedoch von "Buy" auf "Accumulate".

Neuigkeiten gab es auch beim Branchenkollegen Strabag. Über ihre Tochter in Kanada hat die Strabag einen 500 Millionen Euro schweren Auftrag für den Ausbau einer U-Bahn-Strecke in Kanada an Land gezogen. Bereits im Mai soll mit dem Bau begonnen werden, bis Herbst 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Aktien beendeten die Sitzung unverändert.

Um 0,80 Prozent schwächer schlossen die Papiere von Marinomed. Bei dem Biotechnologie-Unternehmen haben höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung im ersten Quartal den Verlust vergrößert, der sich auf 2,1 Millionen Euro belief, nach einem Minus von 1,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz konnte dagegen wegen der gesteigerten Nachfrage nach Virusblockern auf Basis des aus Rotalgen gewonnenen Wirkstoffs Carragelose mehr als verdoppelt werden.

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