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Aktien Wien Schluss: ATX schließt vor Wochenende schwächer

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit klaren Kursverlusten in das Wochenende verabschiedet. Nach den Zugewinnen der vergangenen Tage und dem allgemein starken Wochenverlauf hätten die Börsen am Freitag erst mal eine Ruhepause eingelegt, hieß es am Markt.

Der österreichische Leitindex ATX ging mit Abgaben von 1,19 Prozent bei 3641,58 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste ATX Prime verlor um 1,10 Prozent auf 1843,47 Einheiten.

Marktteilnehmer führten die weiterhin angespannte Situation rund um den hoch verschuldeten chinesischen Immobilienentwickler Evergrande als Grund für die Kursabschläge in Europa ins Feld. Zudem dürften sich viele Anleger vor der Bundestagswahl in Deutschland am Sonntag eher zurückgehalten haben.

Stimmungsdaten aus der deutschen Wirtschaft fielen zwar negativ aus, belasteten die Börsen jedoch nicht zusätzlich. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank im September bereits den dritten Monat in Folge. Experten sprechen in diesem Fall für gewöhnlich von einem konjunkturellen Wendepunkt. Konkret gab der Indikator um 0,8 Punkte auf 98,8 Zähler nach. Analysten hatten im Mittel einen knapp geringeren Rücksetzer auf 98,9 Punkte erwartet.

Im Fokus standen an der Wiener Börse die Titel der österreichischen Bank Bawag. Sie gehörten mit Abgaben von rund 2 Prozent auf 53,0 Euro zu den größten Verlieren im ATX Prime. Bereits am Vorabbend nach Handelsschluss hatte der Bawag-Großaktionär GoldenTree Capital Management angekündigt, einen Teil seines Aktienpakets zu verkaufen.

Wie am Freitag bekannt wurde, setzte GoldenTree diese Pläne über Nacht in die Tat um. Insgesamt wurden 8,25 Millionen Bawag-Aktien für 417 Millionen Euro an institutionelle Investoren veräußert, wie eine der damit beauftragten Banken bekannt gab. Die Papiere seien zum Stückpreis von 50,50 Euro platziert worden, was einem Abschlag von 6,7 Prozent auf den Kurs vom Donnerstag entspricht.

Zudem gab es am Freitag einen Analystenkommentar zu den Papieren der Bawag. So bestätigten die Experten von Raiffeisen Research ihre Einstufung "Buy" für die Anteilsscheine der Bank, hoben sie jedoch ihr Kursziel von 52 auf 66 Euro an. Raiffeisen-Analyst Jovan Sikmic verwies auf einen Mix von Kostendisziplin und einer starken Kapitalgenerierung bei der Bawag.

Abseits davon gab es am österreichischen Börsenparkett am Freitag keine weiteren Unternehmensmeldungen. Unter den Gewinnern setzten sich die Titel des Immobilienentwicklers UBM mit Aufschlägen von 2,8 Prozent deutlich an die Spitze im ATX Prime. Dahinter legten auch die Aktien von SBO um 1,9 Prozent zu, und Addiko Bank verteuerten sich um 1,9 Prozent.

Kursverluste von fast 4 Prozent verbuchten die Titel des Versorgers Verbund. Die Anteilsscheine von AT&S schlossen 3,2 Prozent niedriger. Die Titel von FACC gaben um 2,3 Prozent nach, und Erste Group verloren 1,3 Prozent.

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