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Aktien Wien Schluss: ATX mit plus 1,7 Prozent klar fester

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag deutliche Kursgewinne verbuchen können. Der ATX stieg um klare 55,24 Punkte oder 1,71 Prozent auf 3291,52 Einheiten. Auch das europäische Umfeld zeigte sich im grünen Bereich.

Marktbeobachter sprachen von einer Erholung nach dem schwachen Wochenauftakt. Allerdings hielten sich einige Anleger im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden US-Notenbankentscheidung bereits zurück.

Die Fed wird ihren Leitzins an diesem Mittwoch angesichts der hohen Inflation voraussichtlich mit einem großen Schritt erhöhen. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass der Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf die Spanne von 0,75 bis 1,0 Prozent angehoben wird. Eine Erhöhung um 0,5 Prozentpunkte bei der jetzt anstehenden Mai-Sitzung "ist definitiv eine Option", hatte Notenbank-Chef Jerome Powell zuletzt gesagt.

Zu den größten Gewinnern im prime market zählten Palfinger mit einem Kursanstieg um 4,85 Prozent auf 24,85 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihre Kaufempfehlung "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 32,50 Euro wurde unverändert beibehalten. Die Analysten von Deutsche Bank Research haben die Kaufempfehlung "Buy" für die Palfinger-Aktien ebenfalls bestätigt. Das Kursziel in Höhe von 38,00 Euro wurde unverändert belassen.

Unter den Indexschwergewichten zogen Erste Group 3,6 Prozent auf 30,38 Euro an. Die Analysten von Deutsche Bank Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" bestätigt. Auch das Kursziel wurde unverändert bei 44,00 Euro belassen. Unter den weiteren Bankaktien kletterten Raiffeisen um knapp sieben Prozent nach oben und BAWAG schlossen um 1,2 Prozent fester.

Gut gesucht zeigten sich auch die heimischen Ölwerte. OMV verbesserten sich um 2,3 Prozent und Schoeller-Bleckmann erholten sich mit plus 4,3 Prozent von den klaren Vortagesverlusten. Die OMV hat den Verkauf des deutschen Tankstellengeschäftes an die EG Group abgeschlossen. Verkauft wurden 285 Tankstellen im süddeutschen Raum mit Schwerpunkt Bayern und Baden-Württemberg.

Die s Immo hat sich mit ihrem Hauptaktionär CPI Property Group (CPIG) auf ein Übernahmeangebot geeignet, wie das Unternehmen mitteilte. Nach der Vereinbarung unterstütze der s-Immo-Vorstand die Aufhebung des Höchststimmrechts in der Satzung, um CPIPG die Legung eines Pflichtangebots zu ermöglichen. Die CPIPG verbessert im Gegenzug den Angebotspreis um 1,50 Euro je Aktie von bisher 22,00 auf 23,50 Euro je Aktie (cum Dividende). Aktien der s Immo stiegen um 2,6 Prozent auf 23,35 Euro.

Auf der Verliererseite standen unter anderen die Titel der Post mit minus 4,8 Prozent sowie Mayr-Melnhof mit einem Abschlag von 2,8 Prozent. Beide Titel wurden heute allerdings ex-Dividende gehandelt.

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