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Aktien Wien Schluss: ATX nach Kursrutsch vom Vortag erholt

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Dienstag mit satten Kursgewinnen aus dem Handel gegangen und hat sich damit von ihrem Kursrutsch zu Wochenbeginn fast vollständig erholt. Der österreichische Leitindex ATX zog um 1,90 Prozent auf 2707,52 Punkte an. Am Freitag war er mit 2.713,69 Einheiten ins Wochenende gegangen.

Am Montag hatte dann aber eine in Großbritannien entdeckte und möglicherweise hoch ansteckende Mutation des Coronavirus für Unsicherheit am Markt gesorgt und den ATX um mehr als zwei Prozent abrutschen lassen. Österreich und zahlreiche andere Staaten hatten in weitere Folge Landeverbote für Flüge aus Großbritannien verhängt.

Nun aber hellte sich die Stimmung wieder auf. "Grundsätzlich werden die Nachrichten über die neue Virus-Variante positiv überlagert von den noch in dieser Woche in Europa startenden Impfungen", sagte Jochen Stanzl, Marktanalyst von CMC Markets. Der breit gefasste österreichische Aktienindex ATX Prime wiederum beendete den Handelstag mit einem Plus von 1,76 Prozent bei 1374,72 Punkten.

Bei den Einzelwerten schossen die Do&Co-Aktien um 9,71 Prozent nach oben. Am Vortag waren die Titel wie die meisten Werte mit Bezug zur Luftfahrtbranche noch unter Druck geraten. Ein neuer Liefervertrag mit der US-Fluglinie Delta Air Lines für den Standort Detroit war dabei in den Hintergrund getreten.

Sehr fest zeigten sich im Leitindex auch AT&S (plus 4,85 Prozent), Verbund (plus 3,59 Prozent) und s Immo (plus 2,93 Prozent). Auch die beiden größten ATX-Verlierer des Vortages, Immofinanz (plus 2,48 Prozent) und Erste Group (plus 2,45 Prozent), notierten nun im Spitzenfeld. Die Titel des Immobilienkonzerns hatten am Vortag mehr als viereinhalb Prozent, jene der Bankengruppe über dreieinhalb Prozent eingebüßt.

Kursverlierer gab es im Leitindex ATX mit den Post-Aktien (minus 0,69 Prozent) nur einen. Im gesamten prime-market-Segment tendierten einige weitere Titel im Minus, am deutlichsten gab dabei die Aktien von AMAG (minus 2,14 Prozent), Palfinger (minus 1,77 Prozent) und Frequentis (minus 1,76 Prozent) nach.

Unternehmensnachrichten blieben im Tagesverlauf Mangelware. Lediglich von Rosenbauer lag die Meldung vor, dass der auf Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierte oberösterreichische Konzern einen Auftrag aus Spanien über 22 Flughafenlöschfahrzeuge sowie einen mehrjährigen Wartungsvertrag dazu erhalten hat. Die Nachricht erwies sich jedoch nicht als Kurstreiber, die Titel gingen im starken Umfeld unverändert zum Vortagesschluss aus dem Handel.