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Aktien Wien Schluss: ATX gewinnt leicht um 0,23 Prozent

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit leichten Zugewinnen geschlossen. Der ATX stieg 4,91 Punkte oder 0,23 Prozent auf 2130,22 Einheiten.

Nach festerem Verlauf musste der ATX im Späthandel einen Großteil seiner Verlaufsgewinne wieder abgeben. Marktbeobachter verwiesen auf die weiter bestehenden Sorgen wegen der Corona-Pandemie sowie auf das bleibende Thema mit dem US-chinesischen Handelsstreit. Zudem tendierte der Dow Jones im Minus.

Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb dünn. Am späteren Nachmittag rückten aktuelle Wirtschaftsdaten in den Fokus der Anleger. So hat sich die Verbraucherstimmung in der Eurozone im September leicht aufgehellt. Der US-Häusermarkt setzt im Nachgang zur Corona-Krise seine starke Erholung fort. Die Verkäufe bestehender Häuser stiegen im August zum Vormonat wie erwartet um 2,4 Prozent.

Die Bankwerten hatten zu Wochenbeginn deutlich Federn lassen müssen - heute konnten sie wieder etwas an Boden gutmachen. So zogen BAWAG um 2,18 Prozent an und Erste Group verbesserten sich um 0,68 Prozent. Raiffeisen-Papiere legten um 0,51 Prozent zu.

Die OMV erwartet nun langfristig einen deutlich niedrigeren Ölpreis als bisher, war am Vorabend bekannt geworden. Langfristig geht die OMV nun von 60 Dollar je Fass Brent-Öl aus, statt von 75 Dollar. Für die OMV bedeutet das eine Abschreibung von 600 Millionen Euro. Die Aktien des Öl- und Gaskonzerns zeigten sich 1,76 Prozent fester.

Die Commerzbank bleibt bei ihrer Anlageempfehlung "Hold" für die Aktien der Vienna Insurance Group (VIG). Auch das Kursziel von 22,00 Euro wurde bestätigt. VIG-Aktien verloren um 0,49 Prozent auf 20,40 Euro.

Für die Aktien der UNIQA haben die Commerzbank-Experten ihr Kursziel von 7,40 auf 7,00 Euro gesenkt. Die neutrale Anlageempfehlung "Hold" wurde unverändert beibehalten. UNIQA-Aktien zeigten sich 1,36 Prozent im Minus bei 5,09 Euro.

Auch die beiden Bauwerte mussten Abschläge hinnehmen. So schlossen Porr um 2,68 Prozent tiefer und führten damit die Verliererliste im prime market an. Strabag büßten 2,20 Prozent an Wert ein.