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Aktien, Vermögensaufbau & Co.: Nicht genutztes Geld – verlorene Zeit?

·Lesedauer: 2 Min.

Beim Investieren in Aktien und dem Vermögensaufbau geht es natürlich auch um nicht genutztes Geld. Gemeint ist dabei der Konsum, durch den Euro, US-Dollar, Yen und andere Währungen eigentlich ihre Bestimmungen erhalten. Dem zugrunde liegt das Konzept, dass jede Geldgröße eigentlich nur ein Werttauschmittel ist.

Ein Autor, der jetzt unter anderem postuliert, dass man mit 0 Euro sterben sollte, plädiert dafür, auf nicht genutztes Geld zu verzichten. Es sei verlorene Zeit, was man, wenn man dieser eingangs genannten Definition folgt, durchaus nicht leugnen kann.

Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was für diese These spricht. Aber auch, warum nicht für den Konsum genutztes Geld dir jede Menge Zeit ermöglichen kann. Es gibt, gerade bei solchen extremen Thesen, immer eine Kehrseite.

Nicht genutztes Geld: Verlorene Zeit?

Wer spart, investiert und beispielsweise mit Aktien ein Vermögen aufbaut, der verzichtet natürlich. In dem besagten Werk und bei der These heißt es, dass man den Konsum nicht unterschätzen sollte. Auch wenn übermäßiger Konsum bei Sparern und Investoren verpönt ist, lässt sich Zeit nicht mehr nachholen. Keine Frage: Dem kann jeder vermutlich folgen.

Nicht genutztes Geld ist per Definition daher verlorene Zeit. Beziehungsweise verlorener Konsum, wenn man es darauf anlegt, das Bestmögliche aus seinen Finanzen zum jetzigen Zeitpunkt zu machen. Das hat zugegebenermaßen ein wenig etwas von Carpe Diem. Und lässt sich, wie gesagt, nicht leugnen.

Wer daher in jungen Jahren möglichst viel spart und investiert und sein nicht genutztes Geld auf die Spitze treibt, der könnte verlorene Zeit besitzen. Auch ich bin ein Fan davon, hier das Mittelmaß zu finden und nicht unbedingt frugalistisch für jeden Preis auf einen frühen Ruhestand zu setzen. Wobei es hier, um insgesamt fair und neutral zu bleiben, verschiedene vertretbare Positionen geben darf und auch sollte.

Die Kehrseite

Überlegen sollten Nichtsparer und Nichtinvestoren aber auch, dass nicht genutztes Geld nicht nur verlorene Zeit sein muss. Nein, sondern einem überdies auch jede Menge Zeit bescheren kann. Natürlich ist das immer ein wenig mit Blick in die Zukunft der Fall. Gerade diejenigen, die investieren, um früh in den Ruhestand zu gehen, haben dieses Grundprinzip nämlich verstanden.

Wenn dieses „nicht genutzte“ Geld seinen Zweck im Investieren und Vermögensaufbau findet, erhält man über lange Zeiträume weitere finanzielle Mittel. Wenn man lange genug spart und investiert oder aber mit hohen Einsätzen hantiert, kann dieses Vermögen früher oder später das Erwerbseinkommen ersetzen. Und damit verbunden die Zeit, die man ansonsten für das Aufbringen des Lebensunterhaltes verwenden muss.

Wie gesagt: Die eine Position vertritt Konsum im Hier und Jetzt. Mit einer unsicheren Zukunftsperspektive mag auch hier etwas dran sein. Trotzdem sollte man bedenken, dass Geld gerade Zeit schaffen kann. Rendite, Dividenden und ein großes Vermögen ebenfalls. Wo man seine Prioritäten legt, das hängt letztlich von jedem selbst ab.

Der Artikel Aktien, Vermögensaufbau & Co.: Nicht genutztes Geld – verlorene Zeit? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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