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Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich mit Verlusten

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Ost- und Mitteleuropa sind am Donnerstag überwiegend im Minus aus dem Handel gegangen. Dabei belasteten vor allem Sorgen um eine zweite Corona-Infektionswelle den Handel. Dass sich auch die politische Lage zwischen den USA und China verschärfte, dürfte zusätzlichen Abgabedruck erzeugt haben.

Die Börse in Prag verzeichnete nach den klaren Abgaben zur Wochenmitte am Donnerstag erneute Abschläge. Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> fiel um 0,55 Prozent auf 928,28 Punkte. In den Fokus rückten die Aktien des Limonadeherstellers Kofola (minus 0,9 Prozent). Der Konzern hatte zuvor seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht.

Abgaben verzeichnete auch die Börse in Ungarn. Der Leitindex Bux <XC0009655090> verlor 0,74 Prozent auf 37 487,46 Punkte. Erneute Verluste verzeichneten die Aktien des Öl-und Gaskonzerns Mol <HU0000068952>, die um 1,2 Prozent nachgaben. Die Titel der OTP Bank <HU0000061726> verloren ein Prozent.

Der polnische Aktienmarkt zeigte sich dagegen mit Kursgewinnen. Der Leitindex WIG-20 stieg an der Warschauer Börse um 0,45 Prozent auf 1795,86 Punkte. Der marktbreite Wig gewann 0,26 Prozent auf 50 445,13 Einheiten.

Die Anteile von Tauron <PLTAURN00011> schossen um mehr als 16 Prozent nach oben. Deutliche Aufschläge verzeichneten zudem die Wertpapiere des Versorgers PGE, die um gut 14 Prozent stiegen. Am Vortag hatten sie noch 5,7 Prozent tiefer geschlossen. Abwärts ging es hingegen für die Aktien der Santander Bank Polska, die um drei Prozent nachgaben. Alior Bank sanken um 2,1 Prozent.

An der Moskauer Börse gab der russische Leitindex RTS um 0,58 Prozent auf 1230,71 Punkte nach.