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Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich Verluste

·Lesedauer: 2 Min.

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte Osteuropas sind am Dienstag mehrheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Das schleppende Impftempo und die dritte Corona-Infektionswelle in Europa lasteten auf der Börsenstimmung. Die jüngste Entwicklung der Pandemie dürfte laut dem Marktexperten Jochen Stanzl von CMC Markets die Wiedereröffnung der Wirtschaft in Europa weit in den Sommer hinein verschieben.

In Warschau sank der polnische Leitindex Wig 20 um 0,29 Prozent auf 1923,55 Punkte. Der breiter gefasste Wig gab um 0,16 Prozent auf 57 695,05 Zähler nach.

Auch in Polen spitzt sich die Corona-Situation weiter zu. Wie ein Regierungsberater in einem TV-Interview betonte, stehe man kurz vor einem kompletten Lockdown im Land. Schon in der laufenden oder in der kommenden Woche könnten entsprechenden Maßnahmen beschlossen werden.

Bei den Einzelwerten im Wig 20 stachen die Bankenwerte am Dienstag hervor. Deutliche Zugewinne von vier Prozent verbuchten PKO Bank. Alior Bank legten um rund drei Prozent zu. Santander Bank Polska gewannen 2,2 Prozent.

Bei den Technologiewerten im polnischen Leitindex ergab sich kein einheitliches Bild. Die Aktien des Videospielherstellers CD Projekt stiegen um 1,7 Prozent. Dagegen verloren die Anteilscheine des polnischen Amazon <US0231351067>-Konkurrenten Allegro 3,4 Prozent.

An der Budapester Börse schloss der ungarische Bux <XC0009655090> mit einem Minus von 0,57 Prozent bei 43 603,02 Punkten. Wie die ungarische Notenbank am späten Nachmittag bekannt gab, bleibt der Leitzinssatz wie erwartet unverändert bei 0,6 Prozent. Jedoch schraubten die Notenbanker ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr etwas nach oben.

Unter den Indexschwergewichten gaben die Titel der OTP Bank <HU0000061726> um über ein Prozent nach. Die Aktien des Ölkonzerns Mol <HU0000068952> verloren 0,8 Prozent. Aufschläge von 1,8 Prozent verbuchten hingegen die Papiere des Pharmakonzerns Gedeon Richter.

Deutlich ging es an der Moskauer Börse nach unten: Der RTS-Index <RU000A0JPEB3> büßte 2,18 Prozent auf 1435,67 Punkte ein.

In Prag verzeichnete der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> hingegen Zugewinne von 0,39 Prozent auf 1088,84 Punkte. Bei den Einzelwerten gab es nur wenig Bewegung. Die Papiere des Energiekonzerns CEZ <CZ0005112300> schlossen mit einem Plus von 0,7 Prozent. Die Aktien der österreichischen Erste Group <AT0000652011> gewannen 0,6 Prozent. Aufschläge von 0,3 Prozent verbuchten die Papiere der Moneta Money Bank.