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Aktien Osteuropa Schluss: Erneut uneinheitlich - Budapest und Warschau verlieren

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Aktienmärkte in Osteuropa haben am Freitag erneut uneinheitlich geschlossen. Kursgewinnen in Prag standen Verluste in Budapest und Warschau gegenüber, während die Börse in Moskau erneut kaum vom Fleck kam. International stand die Rede des US-Notenbankchefs auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im Fokus. Jerome Powell kündigte mögliche weitere große Zinsschritte nach oben an und sorgte damit für schlechte Stimmung unter den Aktienanlegern.

Der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> sank um 0,20 Prozent auf 43 343,38 Punkte. Die auffälligsten Kursbewegungen unter den Schwergewichten in Budapest zeigten Gedeon Richter mit plus ein Prozent und Mol <HU0000068952> mit minus 0,9 Prozent. Bei hohem Handelsvolumen verloren sich die Titel der OTP Bank <HU0000061726> 0,4 Prozent.

Der polnische Wig 20 <PL9999999375> büßte vor dem Wochenende 1,79 Prozent auf 1602,81 Punkte ein, während der breiter gefasste Wig um 1,49 Prozent auf 52 282,33 Zähler fiel. Die vier umsatzstärksten Werte in Warschau waren Biomedlub (plus 4,0 Prozent), PKN Orlen (minus 3,6 Prozent), KGHM (plus 0,9 Prozent) und PKO Bank (minus 3,8 Prozent).

An der Prager Börse beendete der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> die Handelswoche mit plus 0,44 Prozent bei 1187,37 Punkten. Unterstützung lieferten die Zuwächse von 2,3 beziehungsweise 0,5 Prozent der Banken Komercni Banka <CZ0008019106> und Erste Group <AT0000652011>. Beim Branchenkollegen Moneta Money gab es hingegen einen Kursverlust von 0,5 Prozent.

Die Moskauer Börse trat zum Wochenausklang weiter auf der Stelle: Der russische RTS-Index <RU000A0JPEB3> gewann 0,03 Prozent auf 1183,12 Zähler.