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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Verluste - Gewinne in Moskau

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen in Osteuropa haben am Montag überwiegend deutlich nachgegeben. Auch an anderen Märkten gab es starke Verluste, nachdem der US-Notenbankchef Jerome Powell mit seiner Rede am Freitag neue Ängste vor Zinserhöhungen geschürt hatte.

Der tschechische PX-Index <XC0009698371> beendete den Tag mit einem Minus von 1,92 Prozent bei 1164,57 Punkten. Belastet wurde das Börsenbarometer von den Verlusten der Bankwerte Komercni Banka <CZ0008019106>, Moneta Money Bank und Erste Group <AT0000652011>, die um bis zu 3,5 Prozent absackten.

Der ungarische Bux <XC0009655090> verlor 1,64 Prozent auf 42 631,81 Zähler. Auch im Bux lastete vor allem ein Bankwert auf der Performance: Der größte Verlierer unter den Schwergewichten war die OTP Bank <HU0000061726> mit einem Minus von 3,1 Prozent.

Der polnische Wig-20 <PL9999999375> büßte 1,84 Prozent auf 1573,35 Punkte ein. Der breiter gefasste Wig verlor 1,93 Prozent auf 51 274,10 Punkte. Besonders stark unter die Räder kamen die Aktien des Kupferproduzenten KGHM und fielen um 6,5 Prozent. Mehrere Analysten hatten zuletzt gewarnt, dass die hohen Energiepreise ein Risiko für den Konzern darstellen könnten.

Die Moskauer Börse aber konnte zum Wochenstart zulegen. Der russische RTS-Index <RU000A0JPEB3> stieg um 1,26 Prozent auf 1197,99 Punkte.