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Aktien New York: Rekordjagd - Snap tritt Hype um Social-Media-Aktien los

·Lesedauer: 3 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Starke Quartalszahlen sowohl aus der "Old Economy" als auch aus der neuen Tech- und Social-Media-Welt von Twitter, <US90184L1026> Snap <US83304A1060> und Co haben die Aktien-Rally in New York am Freitag befeuert. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> Index und der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> schwangen sich zu Höchstmarken auf. Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> blieb ein weiteres Rekordhoch indes noch schuldig.

Der Dow legte um 0,68 Prozent auf 35 062 Zähler zu und scheiterte nur um Haaresbreite an einem weiteren Hoch. Der S&P 500 stieg zuletzt um 1,02 Prozent auf 4412 Zähler. Mit dem Nasdaq 100 ging es mit 1,14 Prozent auf 15 110 Zähler noch weiter bergauf.

Für Furore sorgten die Aktien von Snap: Sie schossen um 25 Prozent nach oben auf den höchsten Stand seit dem Börsengang vor mehr als vier Jahren. Das Technologie- und Social-Media-Unternehmen hatte zuletzt mit neuen Angeboten vor allem unter jungen Menschen viele neue, aktive Anhänger gefunden, was wiederum die werbenden Unternehmen anlockt. Analyst Stephen Ju von der Bank Credit Suisse meinte, das Unternehmen stehe erst am Anfang eines zehnjährigen Aufwärtszyklus.

Auch der Kursnachrichtendienst Twitter hatte zuletzt erheblich von Anzeigenkunden profitiert. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 74 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Dollar. Für die Aktien ging es um 3,8 Prozent nach oben. Analyst Doug Anmuth von der Investmentbank JPMorgan schrieb, nun zahle sich aus, dass das Management in den vergangenen zwei Jahren konsequent darauf gesetzt habe, die Angebote für die Nutzer auch in bare Münze zu verwandeln.

Angesichts der guten Nachrichten von Twitter und Snap legten auch die Kurse anderer Branchengrößen wie des Online-Fotodienstes Pinterest <US72352L1061> und Facebook kräftig zu. Facebook stiegen um 6 Prozent auf ein Rekordhoch. Hier rief Credit Suisse mit 480 Dollar das höchste Kursziel aus, das derzeit am Markt kursiert. Es räumt dem Kurs weiteres Aufwärtspotenzial von fast 30 Prozent ein.

Mit American Express <US0258161092> und Honeywell <US4385161066>veröffentlichten zwei weitere Titel aus dem Dow Jones Index Quartalsberichte und Ausblicke. Diese kamen am Markt gut an, die Aktien von American Express stiegen um 1,6 Prozent und zogen auch die Papiere des Kontrahenten Visa um 2,1 Prozent mit nach oben. Niemals zuvor hat American Express in einem Quartal so viele Neukunden für die Nobelkarte Platinum Card gewonnen wie in den Monaten April bis Juni.

Der Kurs des Industriekonzerns Honeywell stieg um 1,7 Prozent. Sowohl das Luft- und Raumfahrtgeschäft als auch die Energiesparte des Mischkonzerns hatten sich noch besser vom Corona-bedingten Einbruch erholt als von Analysten erwartet.

Das Haar in der Suppe waren vor dem Wochenende die Nachrichten von Intel <US4581401001>. Der Chip-Riese rechnet damit, dass sich die globale Halbleiter-Knappheit in den kommenden Monaten noch zuspitzt und bis ins Jahr 2023 hinein andauern kann. An der Börse enttäuschte zudem die Umsatzprognose für das laufende Jahr. Der Kurs rutschte am Ende des Dow um mehr als sechs Prozent ab.

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