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Aktien New York: Indizes rutschen leicht ins Minus

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an der Wall Street hat am Montag der anfängliche Mut wieder verlassen. Die wichtigsten Aktienindizes büßten ihre moderaten Gewinne im Handelsverlauf ein und notierten zuletzt leicht im Minus. Weiterhin herrscht die Sorge, dass die anhaltende Ölpreisrally zu Energieengpässen führen und die globale Wirtschaftserholung von der Corona-Pandemie abwürgen könnte.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> gab zuletzt um 0,21 Prozent auf 34 672,82 Punkte nach. Der S&P 500 <US78378X1072> fiel um 0,24 Prozent auf 4380,76 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 0,18 Prozent auf 14 793,77 Punkte nach unten.

Insgesamt hielten sich am Montag die Bewegungen an der Wall Street aber in Grenzen. Grund ist der Feiertag "Columbus Day". Zu Wochenbeginn findet deshalb am Anleihemarkt kein Handel statt.

Mit Blick auf die Einzelwerte waren wegen der aktuellen Rohstoffhausse vor allem Unternehmen aus dem Energie- und Ölbereich gefragt. So zogen unter den besten Titeln im S&P 500 Schlumberger <AN8068571086>, Halliburton <US4062161017>, Freeport-McMoran <US35671D8570> und Enphase Energy <US29355A1079> um mehr als zwei bis knapp sechs Prozent an.

Ein wesentlicher Preistreiber am Ölmarkt ist die angespannte Versorgungslage im Energiesektor insgesamt. Weil die Preise für Gas und Kohle in den vergangenen Monaten stark gestiegen sind, kommt Öl als Alternative bei der Stromerzeugung zunehmend in Betracht. Das treibt die Erdölpreise ebenfalls stark an.

Demgegenüber büßten die Anteilscheine von Southwest Airlines <US8447411088> rund drei Prozent ein. Die Fluggesellschaft hatte am Wochenende wegen schlechten Wetters und Personalengpässen 1800 Flüge streichen müssen - das entsprach mindestens 30 Prozent aller geplanten Flüge der Airline.

Der Automobilzulieferer Aptiv <JE00B783TY65> leidet derweil ebenso wie viele Wettbewerber unter der allgemeinen Knappheit an Halbleitern in der Branche. Damit musste das Unternehmen seine Umsatzprognose nach unten korrigieren. Die Anteilscheine büßten zuletzt mehr als ein Prozent ein.

Für die Papiere von Hasbro <US4180561072> ging es ebenfalls um gut ein Prozent nach unten. Die Anteilscheine des Spielzeugherstellers litten offenbar darunter, dass Unternehmenschef Brian Goldner aus gesundheitlichen Gründen ab sofort eine Auszeit nimmt.

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