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Aktien New York: Immer wieder Rekorde - Wirtschaft 'fast schon gefährlich stark'

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Eine ganze Reihe überraschend guter Konjunkturdaten sowie starke Quartalszahlen von UnitedHealth haben die Rally an den US-Börsen am Donnerstag befeuert. Sowohl der Dow Jones Industrial <US2605661048> als auch der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> und der technologielastige Nasdaq schwangen sich zu weiteren Höchstmarken auf.

Der Dow kletterte um 0,84 Prozent auf 34 014 Punkte und überwand die nächste runde Marke von 34 000 Punkten. Der S&P 500 rückte um 1,05 Prozent auf 4168 Zähler vor. Der Nasdaq 100 <US6311011026> legte mit 1,59 Prozent auf 14 024 Punkte noch stärker zu und ließ das Rekordhoch vom Dienstag über 14 000 Zählern hinter sich.

Vor der Startglocke veröffentlichte Daten vom Arbeitsmarkt, aus dem Einzelhandel sowie Frühindikatoren regionaler Notenbanken übertrafen sämtlich die Markterwartungen. Lediglich die Industrieproduktion blieb im März hinter den Prognosen von Volkswirten zurück.

"Die Ökonomie der Vereinigten Staaten präsentiert sich damit nun fast schon gefährlich stark", schrieb Analyst Tobias Basse von der Landesbank NordLB mit Blick auf die hohen Umsätze im Einzelhandel im März. Staatliche Hilfen, die Öffnung der Wirtschaft in vielen Bundesstaaten und die Besserung der Lage am US-Arbeitsmarkt hätten den Konsum kräftig angekurbelt.

Aktien von UnitedHealth <US91324P1021> führten mit einem Kursplus von fast vier Prozent die Gewinner im Dow an. Der Krankenversicherer startete trotz der Corona-Pandemie mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr.

Citigroup <US1729674242> hatte zu Jahresbeginn dank eines boomenden Wertpapierhandels und Investmentbankings sowie stark gesunkener Kreditrisiken deutlich mehr verdient. Im ersten Quartal steigerte die Bank den Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als das Dreifache auf 7,9 Milliarden Dollar. Die Papiere des Finanzriesen gaben nach anfänglichen Gewinnen jedoch um knapp ein Prozent nach.

Nicht gut kamen die Quartalsberichte von Bank of America <US0605051046> und U.S. Bancorp an. Die Aktien büßten jeweils mehr als drei Prozent ein. Bei Bank of America habe das Investmentbanking nur durchwachsen abgeschnitten und damit schlechter als bei anderen Großbanken, sagte ein Börsianer. Bei U.S. Bancorp bemängelte Analyst Richard Ramsden von Goldman Sachs die Einnahmen. Die Kurse beider Aktien waren zudem seit Anfang November stark gestiegen.

Der Computerkonzern Dell <US24703L1035> trennt sich von seiner Mehrheitsbeteiligung an dem Softwarehersteller VMware. Die Unternehmen sollen unabhängig voneinander aufgestellt werden. Bei Anlegern kam die Ankündigung gut an: Dell-Aktien zogen um gut sieben Prozent an.

Aktien von Delta Air Lines <US2473617023> büßten 3,2 Prozent ein und belasteten auch andere Branchentitel wie American Airlines <US02376R1023> und United Airlines <US9100471096>. Die Prognose von Delta Air Lines für den Umsatz im laufenden Quartal bleibe hinter den Erwartungen der Investoren zurück, sagte Analystin Catherine O'Brien von Goldman Sachs.