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Aktien New York Ausblick: Zurückhaltung nach starkem Inflationsanstieg im Juni

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial <US2605661048> dürfte nach den moderaten Gewinnen zu Wochenbeginn erst einmal etwas nachgeben. Der Broker IG taxierte den US-Leitindex rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn am Dienstag 0,18 Prozent tiefer bei 34 933 Punkten. Am Montag hatte das Börsenbarometer erstmals wieder seit seinem Rekordhoch im Mai die Marke von 35 000 Punkten getestet, zudem hatten die anderen drei wichtigen US-Indizes S&P 500 <US78378X1072>, Nasdaq 100 <US6311011026> und Nasdaq Composite <XC0009694271> Bestmarken erklommen.

An diesem Dienstag nun richtet sich der Blick zum einen auf die Entwicklung der Verbraucherpreise, die im Juni überraschend auf 5,4 Prozent anzogen. Im Mai war die Teuerung mit 5 Prozent bereits klar über das Zwei-Prozent-Ziel der US-Notenbank Fed gestiegen. Weil die US-Notenbank (Fed) den Anstieg als übergangsweise Entwicklung bewertet, will sie geldpolitisch nicht eingreifen. Unter Ökonomen mehren sich aber die Zweifel, ob die Fed mit ihrer Einschätzung richtig liegt.

Zum anderen gerät die Berichtssaison der Unternehmen immer stärker in den Fokus der Anleger. Angesichts positiver Coronavirus-Entwicklungen in Europa und - im Vergleich zum Vorjahr - förderlicher Währungseffekte rechnet Kapitalmarktstratege Michael Blumenthal von der Postbank damit, dass die Analystenschätzungen erneut zu niedrig liegen und übertroffen werden könnten. Starke Gewinne und zuversichtliche Geschäftsausblicke dürften sich sicherlich positiv auf die Stimmung am Markt auswirken, die in den letzten Wochen durch schwächere Konjunkturdaten in den USA und China gedämpft worden sei.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Berichtssaison lieferten an diesem Dienstag bereits die beiden Großbanken Goldman Sachs <US38141G1040> und JPMorgan <US46625H1005>. Weniger Sorge vor Kreditausfällen brachten dabei der größten US-Bank JPMorgan Chase im zweiten Quartal einen überraschend kräftigen Gewinnsprung ein. Wer ein Haar in der Suppe suchte, fand es möglicherweise im Geschäft mit Festverzinslichen Wertpapieren. Die tags zuvor starken Papiere der Bank verloren nun im vorbörslichen US-Handel knapp ein Prozent.

Glänzende Geschäfte mit Fusionen und Börsengängen indes bescherten Goldman Sachs einen unerwartet starken Gewinnanstieg. Hier legten die Papiere vorbörslich etwas zu.

Frische Geschäftszahlen kamen auch von Pepsico <US7134481081>: Der Getränke- und Snackhersteller erhöhte nach einem robusten Wachstum im zweiten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr leicht. Die Anteilsscheine stiegen im vorbörslichen Geschäft um gut ein Prozent.

Der Luftfahrtriese Boeing <US0970231058> schließlich muss seine Auslieferungsziele wegen neuer Produktionsmängel beim Langstreckenjet 787 "Dreamliner" stark reduzieren. Weitere Inspektionen und Reparaturen sind bei etlichen 787-Fliegern nötig, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Die Boeing-Aktien büßten vorbörslich fast zwei Prozent ein.

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