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Aktien New York Ausblick: Etwas schwächer nach US-Regierungsaussagen zu Russland

·Lesedauer: 3 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Sorge vor einer nach wie vor möglichen russischen Invasion der Ukraine dürfte am Donnerstag den Handelsstart an den US-Börsen überschatten. Auslöser ist, dass die US-Regierung den von Moskau angekündigten Teilabzug russischer Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine als Falschinformation einstuft und vor Naivität im Umgang mit Russland warnt. Stattdessen geht sie von einem weiteren Ausbau der Militärpräsenz aus. Unterdessen bekräftigte Russland, seine Truppen nach dem Ende des Militärmanövers aus Belarus abzuziehen.

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial <US2605661048> knapp eine Stunde vor Handelsbeginn 0,4 Prozent tiefer auf 34 801 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> erwartet IG 0,5 im Minus bei 14 525 Punkten.

Mit Blick auf den Chart des Wall-Street-Index Dow warnt Andreas Büchler von Index-Radar vor einem Absacken unter das jüngste Zwischentief vom Wochenbeginn um die 34 300 Punkte. Darunter würde der Weg frei "bis mindestens zurück an die 33 300er-Marke", sagte er.

Die vor dem Handelsstart veröffentlichten Konjunkturdaten fielen schwächer als erwartet aus. Der Philly-Fed-Index, der das Geschäftsklima in der Region Philadelphia misst, blieb im Februar hinter der Prognose zurück und auch die Zahl der Baubeginne im Januar fiel deutlicher als erwartet. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg zudem auf 248 000, während Volkswirte mit 218 000 Erstanträgen gerechnet hatten.

Unternehmensseitig ist die Berichtssaison weiter voll im Gang. So steigerte der Netzwerkausrüster Cisco <US17275R1023> im vergangenen Quartal Umsatz und Gewinn. Diese wichtigsten Kennziffern und auch der Ausblick auf das laufende Vierteljahr fielen besser als von Analysten erwartet aus. Für die Aktie ging es vorbörslich zuletzt um rund drei Prozent nach oben.

Applied Materials <US0382221051>, der größte Maschinenbauer für die Chipindustrie, legte für sein erstes Geschäftsquartal 2021/22 ebenfalls besser als erwartete Zahlen vor. Der erwartete Umsatz im zweiten Quartal liege allerdings leicht unter dem Konsens, sagte ein Händler. Die Aktien stiegen vorbörslich um rund zweieinhalb Prozent.

Dagegen büßten die Anteile von Nvidia <US67066G1040> vor dem Handelsstart etwas mehr als zwei Prozent ein. Der Bedarf an Chips für künstliche Intelligenz und Grafikkarten trieb das Geschäft des Halbleiter-Spezialisten im vierten Geschäftsquartal 2021/22 zwar auf Rekordhöhe, doch die Aktie gilt bereits als sehr hoch bewertet.

In den Blick könnte zudem die kanadische Nutrien <CA67077M1086> rücken. Im Fall von länger anhaltenden Sanktionen gegen Belarus könnte Nutrien die Düngemittelproduktion hochfahren, wie das Unternehmen zur Vorlage seiner Jahreszahlen mitteilte. Wegen der starken Nachfrage von Landwirten und sanktionsbedingter Engpässe rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr ohnemit mit einem Rekordabsatz bei Kalidünger. Vorbörslich stiegen die Papiere um rund zweieinhalb Prozent.

Eine Abstufung der Aktie von 3M <US88579Y1010>durch die US-Bank Morgan Stanley auf "Underweight" und das von 185 auf 150 US-Dollar gekappte Kursziel setzten den Anteilen des Mischunternehmens zu. Sie verloren vor dem Handelsauftakt etwas mehr als zwei Prozent.

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