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Aktien New York Ausblick: Etwas schwächer vor Wahl-Ergebnis - Disney rutschen ab

NEW YORK (dpa-AFX) -Nach einer bislang starken Woche dürften die wichtigsten US-Indizes am Mittwoch zunächst etwas nachgeben. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 knapp anderthalb Stunden vor der Startglocke 0,38 Prozent tiefer auf 33 036 Punkte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 wird von IG mit 11 034 Punkten und damit mit 0,23 Prozent im Minus erwartet.

Im Blick stehen die Zwischenwahlen in den USA, die sogenannten Midterms. Ersten Ergebnissen zufolge blieb die zunächst erwartete Erfolgswelle der Republikaner offenbar aus. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank, betonte gleichwohl, dass für die Finanzmärkte der Ausgang der Kongresswahlen eigentlich von keiner größeren Relevanz sei. Wichtiger für die Märkte seien die Themen Inflation und Geldpolitik. Die nächsten Daten zur Teuerung stehen am morgigen Donnerstag an.

Nicht gut an kamen zur Wochenmitte die Quartalszahlen und der Ausblick von Walt Disney US2546871060. Die Papiere standen vorbörslich 7,7 Prozent tiefer. Der Unterhaltungskonzern ächzt unter hohen Kosten. Disneys Streaming-Sparte machte einen Quartalsverlust von 1,5 Milliarden Dollar. JPMorgan-Analyst Philip Cusick bezeichnete das Quartal als insgesamt durchwachsen, schmerzlich seien die schwächeren Margen der Vergnügungsparks.

Meta US30303M1027 unternehmen einen weiteren Stabilisierungsversuch mit einem vorbörslichen Plus von fünf Prozent. Der Facebook-Konzern entlässt beim größten Stellenabbau seiner Geschichte mehr als 11 000 Mitarbeiter. Konzernchef Mark Zuckerberg betonte die Dringlichkeit von Effizienzsteigerungen. Auf das Kapital müsse stärker geachtet werden.

China erweiterte die Corona-Beschränkungen im Distrikt mit der weltgrößten iPhone-Fabrik von Apple US0378331005. Dies könnte die Auslieferungen von iPhones in nächster Zeit zusätzlich beeinträchtigen. Vorbörslich reagierten die Apple-Aktien darauf allerdings kaum, das Minus belief sich auf 0,5 Prozent.

Kräftig bergab ging es indes vorbörslich für die Titel des Medienkonzerns News Corp US65249B1098 sowie der Kreditplattform Upstart Holdings US91680M1071, jeweils nach Quartalszahlen. Erstere brachen um mehr als 13 Prozent ein, für Upstart ging es nach deutlich verfehlten Analystenschätzungen gleich um 19,5 Prozent in den Keller.

Die Papiere der Supermarktkette Kroger US5010441013 verteuerten sich vorbörslich um 2,2 Prozent. Das Analysehaus Evercore stufte sie auf "Outperform" hoch.