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Aktien New York Ausblick: Erholung von Vortagsverlusten

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Rücksetzer am Vortag vor allem bei den Tech-Werten an der Nasdaq werden die US-Börsen zu Wochenschluss solide erwartet. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> wurde vom Broker IG rund eine Dreiviertelstunde vor dem Auftakt 0,16 Prozent höher auf 32 915 Punkte taxiert und der Nasdaq 100 <US6311011026> 0,7 Prozent höher bei 12 882 Zählern. Der Dow würde damit auf Tuchfühlung bleiben zur Marke von 33 000 Punkten, die er in den vergangenen Tagen erstmals überwunden hatte.

Am Vortag hatten wieder einmal steigende Anleiherenditen vor allem die an der Nasdaq konzentrierten Technologieaktien belastet. Zehnjährige US-Anleihen hatten am Donnerstag vor dem Hintergrund steigender Wachstums- und Inflationserwartungen in der Spitze mit 1,75 Prozent soviel Rendite abgeworfen wie seit Anfang 2020 nicht mehr. Von dieser Seite kommt am Freitag aber wieder etwas Entlastung: Die zehnjährigen rentierten zuletzt wieder mit etwas weniger als 1,70 Prozent.

"Da der US-Wirtschaftskalender wenig zur Ablenkung der Anleger beiträgt, werden die Stimmungs- und Inflationserwartungen im Rampenlicht bleiben", sagte Marktbeobachterin Sophie Griffith vom Broker Oanda. Solange sich die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen unter 1,7 Prozent halten, könne der letzte Handelstag dieser Woche an den US-Börsen wieder freundlicher werden. Derzeit liegt der Dow in der Wochenbilanz mit 0,25 Prozent im Plus, der Nasdaq 100 aber mit etwas mehr als einem Prozent im Minus.

Für Gesprächsstoff könnte auch das erste Treffen des neuen US-Außenministers Antony Blinken mit seinem chinesischen Kollegen Yang Jiechi sorgen, das am Vortag begann. Laut Marktbeobachter Jim Reid von der Deutschen Bank zeugte die Wortwahl, die beide Seiten am ersten Tag anstimmten, von einem rauhen Klima. Dies könne bei Anlegern die Befürchtung wecken, dass die Beziehungen auch unter der US-Präsidentschaft von Joe Biden angespannt bleiben. Die Gespräche sollen am Freitag weitergehen.

Auf Unternehmensseite richten sich die Blicke vor allem auf die Zahlen von Nike <US6541061031> und Fedex <US31428X1063>, die am Vorabend nach der Schlussglocke vorgelegt wurden. Anleger zogen von diesen ein unterschiedliches Fazit. Die Aktien von Nike sackten vorbörslich um 1,7 Prozent ab, jene von Fedex dagegen zogen deutlich um 5,5 Prozent an.

Bei Nike reagierten die Anleger verstimmt auf eine im vergangenen Geschäftsquartal enttäuschende Umsatzentwicklung. Der Sportartikelgigant profitierte zwar weiter vom Online-Shopping-Boom in der Corona-Pandemie, ein Rückgang der Erlöse am US-Markt zeugte aber von Schwierigkeiten etwa im Bereich der Lieferkette.

Bei Fedex dagegen kam der Quartalsbericht nebst optimistischem Ausblick gut an. Das dritte Geschäftsquartal des Logistikkonzerns sei gemessen am Gewinn je Aktie besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Jordan Alliger von Goldman Sachs in einem ersten Kommentar. Er glaubt, dass die zugrundeliegende Gewinnentwicklung noch besser war, als es der Bericht ausdrückt.