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Aktien New York Ausblick: Dow stabil erwartet - Nasdaq wohl weiter unter Druck

·Lesedauer: 3 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Auf dem Weg in Richtung 37 000 Punkte geht es der Dow Jones Industrial <US2605661048> am Mittwoch wohl langsamer an. Der Broker IG taxierte den Leitindex der Wall Street vorbörslich auf Vortagsniveau bei 36 800 Punkten. Einen erneuten Rekord über 36 935 Punkten dürfte er also zunächst verpassen. Die an der Nasdaq-Börse konzentrierten Technologiewerte dürften hingegen schwächer starten. Die Indikation von IG signalisiert einen Abschlag von 0,4 Prozent für den Nasdaq 100 <US6311011026>.

An den Aktienmärkten wird derzeit eine Rotation der Anleger in Wachstums- und Substanzwerte beobachtet, wohl auch in Erwartung bald steigender Zinsen. Dem entsprechend fiel der Jahresstart für den Dow Jones Industrial gut aus, der wohl bekannteste US-Leitindex hat binnen zwei Handelstagen 1,3 Prozent gewonnen, während die wachstumsträchtigen Tech-Aktien gemessen am Nasdaq 100 per Saldo im Minus liegen.

Zuletzt macht die Hoffnung wieder die Runde, dass Infektionen mit der Coronavirus-Variante Omikron eher milde verlaufen und das Wirtschaftswachstum nicht abgewürgt wird. Starke Zahlen des Jobdienstleisters ADP untermauerten zur Wochenmitte diese Ansicht: Im Dezember wurden demnach mit 807 000 fast doppelt so viele Stellen im Privatsektor geschaffen wie von Experten vermutet. Zum Wochenschluss wird dann aus den USA der offizielle Arbeitsmarktbericht erwartet.

"Alles steht und fällt mit der Entwicklung von Covid-19", hieß es am Mittwoch von der Privatbank Metzler. "Wird das Virus im positiven Sinne endemisch, steigen die Konjunkturhoffnungen begleitet von einer Fortsetzung der Hausse am Aktienmarkt", sagten die Experten. Angesichts der sehr hohen Zahl an US-Neuinfizierten sollten Investoren aber nicht zu sorglos auf die Wall Street blicken.

Mit Blick auf Einzelwerte standen vor allem Analystenkommentare im Fokus. Die Pfizer <US7170811035>-Aktien etwa zogen vorbörslich um zwei Prozent an, nachdem die Bank of America ihnen eine Kaufempfehlung aussprach. Am Vorabend schon war bekannt geworden, dass die US-Regierung ihre Bestellung des vielversprechenden Covid-19-Medikaments Paxlovid verdoppeln wird. Umgekehrt gaben die Experten der US-Bank ihre Kaufempfehlung für Amgen <US0311621009> auf. Die Papiere des Pharmakonzerns sanken vorbörslich um 1,4 Prozent.

Im Technologiesektor geht derweil die Talfahrt bei Salesforce <US79466L3024> und Adobe weiter, die Papiere der beiden Softwarekonzerne verloren vorbörslich bis zu 3,3 Prozent. Hier strich am Mittwoch die Schweizer Großbank UBS ihre bisherigen Kaufempfehlungen. Bei 240 Dollar steuern die im Dow notierten Salesforce-Aktien auf ihren niedrigsten Stand seit Anfang August zu. Adobe würden unter 538 Dollar sogar ein Tief seit Juni markieren.

Nochmals weiter bergab geht es auch bei den am Vortag abgerutschten Tesla <US88160R1014>-Aktien mit einem vorbörslichen Minus von 0,7 Prozent. Der aktivistische Investor und Leerverkäufer Fraser Perring twitterte am Morgen, dass er erneut auf Kursverluste setze. Er warf dabei die Frage auf, ob die großen Autobauer Toyota <JP3633400001> und Volkswagen <DE0007664039> an der Börse unterbewertet seien oder ob Tesla schlicht überbewertet sei.

Unter den Standardwerten ging es ansonsten für General Motors <US37045V1008> vorbörslich um knapp ein Prozent bergab. Absatzzahlen für 2021 zeigten, dass der größte US-Hersteller General Motors (GM) einen besonders starken Einbruch erlitt - und seine Position als absatzstärkster Anbieter im Heimatmarkt erstmals seit 90 Jahren einbüßte.

Bei den Papieren des Telekom-Riesen AT&T <US00206R1023> hingegen ging es vorbörslich um etwa ein Prozent hoch. Der Konzern hat im vergangenen Jahr so viele neue Mobilfunk-Vertragskunden wie seit zehn Jahren nicht. Er erfolgt aber auch Erfolge im Neugeschäft mit Streaming-Angeboten: Nach ersten Berechnungen wurde 2021 die eigene Jahres-Zielmarke von bis zu 73 Millionen weltweiten Nutzern wahrscheinlich übertroffen.

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