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Aktien New York Ausblick: Arbeitsmarktdaten im Fokus

NEW YORK (dpa-AFX) - Der monatliche US-Arbeitsmarktbericht dürfte am Freitag die Richtung an den US-Börsen vorgeben. Die Anleger hielten sich im Vorfeld der auch für die Geldpolitik der US-Notenbank bedeutsamen Veröffentlichung zurück. Nach der Kursrally tags zuvor taxierte der Broker IG den Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> rund ein halbes Prozent tiefer auf 33 076 Punkte. Der technologiewertelastige Nasdaq 100 <US6311011026> wurde gut ein Prozent tiefer erwartet.

Am Vortag hatten unter anderem schwache Arbeitsmarktdaten aus der Privatwirtschaft für eine kräftige Erholungsrally an der von Inflations- und Rezessionsängsten erfassten Wall Street gesorgt. Viele Anleger sind aktuell besorgt, dass die US-Notenbank angesichts der extremen Teuerungsraten noch zu härteren Zinsschritten greifen könnte. Gleichzeitig hält die Fed in ihrer Politik aber auch eng den Arbeitsmarkt im Blick - die schwachen Daten wurden daher als willkommener Beleg für eine konstante Geldpolitik gewertet.

Am Markt wird aktuell eine Verlangsamung des Stellenaufbaus in den USA erwartet. Ob die aktuellen Arbeitsmarktdaten aber tatsächlich für die Fed das Zünglein an der Waage sein könnten, ihre Geldpolitik zu überdenken, ist selbst unter Experten umstritten. Für Jeffrey Halley vom Broker Oanda ist aber eine stärkere Marktreaktion nahezu gesetzt, sollten die Zahlen deutlich von den Markterwartungen nach oben oder unten abweichen: "Eine hohe Zahl bedeutet eine Straffung durch die Fed mit vielen Erhöhungen um 0,50 Prozentpunkte und den Verkauf von Aktien, eine niedrige Zahl stehe für weniger Straffung, weshalb in der Folge Aktien gefragt sein dürften."

Über den Arbeitsmarktbericht werden an diesem Tag auch die Daten zur Stimmung amerikanischer Einkaufsmanager veröffentlicht. Nicht komplett an dem Handelsgeschehen vorbeigehen dürfte auch die Konjunkturwarnung des Tesla <US88160R1014>-Chefs Elon Musk", notierte Marktbeobachter Andreas Lipkow von Comdirect.

Am Freitag war laut eines Medienberichts eine interne Mail bekannt geworden, in der sich der Chef des E-Autobauers besorgt zur aktuellen Konjunkturlage äußerte und zudem weitere Stellenstreichungen im Konzern für notwendig erachtete. Auch fordertet Musk alle Tesla-Beschäftigten auf, aus dem Homeoffice für mindestens 40 Stunden in der Woche zurückzukehren oder das Unternehmen zu verlassen. Im vorbörslichen Handel kamen diese Äußerungen bei den Börsianern gar nicht gut an. Die am Vortag noch starke Tesla-Aktie rutschte im vorbörslichen Handel um fünf Prozent ab.

Aktien des an der Wall Street notierten kanadischen Sportbekeidungs-Einzelhändlers Lululemon verteuerten sich trotz einer angehobenen Prognose nur moderat. Die Analysten von Goldman Sachs <US38141G1040> und der Credit Suisse <CH0012138530> lobten zwar das Zahlenwerk, senkten jedoch wegen einer niedrigeren Branchenbewertung ihre Kursziele für die Aktie.

Skeptische Äußerungen der Experten von Morgan Stanley mit Blick auf den Quartalsausblick im Servicegeschäft von Apple <US0378331005> könnten derweil die Aktie des iPhone-Herstellers belasten.

Ebenfalls einen Blick wert sein dürften die Papiere der Cybersecurity-Firma Crowdstrike nach Quartalszahlen, die am Markt als stark eingestuft worden waren. Für ein Kursfeuerwerk sorgte bereits die Offerte des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb, der den Krebsspezialisten Turning Point übernehmen will und 76 Dollar je Aktie bietet. Die Aktie schoss im vorbörslichen Handel bereits auf mehr als Doppelte, notierte aber noch etwas unter dem Angebotspreis.

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